Die Grundstoffmacher

Stichwort Diphenylmethandiisocyanat – nenne spontan drei Assoziationen. Keine Idee? Die Covestro Deutschland AG mit ihrem Standort in Brunsbüttel weiß ganz genau, was damit anzufangen ist. Unter anderem aus dieser Chemikalie produziert das Unternehmen, weltweit führend auf seinem Gebiet, hochwertige Werkstoffe. Erst 2015 ist Covestro aus dem Bayer-Konzern gegründet worden und hat sich jetzt auf die Fahne geschrieben, für jede große Herausforderung einer modernen Welt die passende Lösung zu finden. Dabei entstehen an den Standorten überall auf der Welt Hochleistungskunststoffe, die wir in unserem Alltag z.B. in Lacken und Klebstoffen wiederfinden. Und ach ja, nur falls es im Bewerbungsgespräch gefragt werden sollte: Diphenylmethandiisocyanat, das in Brunsbüttel hergestellt wird, braucht man übrigens für die Produktion harter Schaumstoffe, die unter anderen für die Wärmedämmung eingesetzt werden.

Branche

Chemische Industrie

Produkte

Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen, in Brunsbüttel Isocyanate für die Schaumstoffproduktion

Mitarbeiter

16.200 weltweit (umrechnet auf Vollzeitstellen), in Brunsbüttel ca. 650

Position im Betrieb

Praktikanten, Werkstudenten, Abschlussarbeiten, Berufseinsteiger

Studiengänge und Fachbereiche

Ingenieure in den Bereichen Elektro- und Verfahrenstechnik, Chemie und Wirtschaftswissenschaften

Standorte

30 Standorte weltweit, 4 Standorte in Deutschland, der nördlichste in Brunsbüttel

Was macht Covestro?

Lass uns starten

Das Unternehmen betreibt den Covestro Industriepark in Brunsbüttel und produziert dort Hightech-Polymerwerkstoffe. Des Weiteren gibt es drei weitere Standorte in Deutschland, an denen produziert und kontinuierlich investiert wird. Die Zentrale ist übrigens in Leverkusen.

Standorte in Deutschland sind: Brunsbüttel, Dormagen, Krefeld-Uerdingen und Leverkusen.

Der Industriepark Brunsbüttel

Covestro betreibt den 420 Hektar großen Industriepark und unterhält dort eigene Produktionsanlagen. Durch die Elbe und den Nord-Ostsee-Kanal hat der Chemiestandort eine optimale Infrastruktur. Zudem haben auf dem Gelände rund 1.000 Menschen ihren Arbeitsplatz. Auch in Zukunft soll in Brunsbüttel produziert werden. Dafür baut Covestro den Park zum größten Produktionszentrum für MDI in ganz Europa aus.

Produktion im Industriepark

In den Produktionsanlagen in Brunsbüttel wird vorwiegend die Chemikalie Diphenylmethandisocyanat (MDI) produziert. Daraus werden z.B. Schaumstoffe gefertigt. Der Schaumstoff wird unter anderem für die Dämmung von Gebäuden, Kühlgeräten, Matratzen, Polstermöbeln und Autos eingesetzt.

An anderen Standorten in Deutschland werden weitere hochwertige Werkstoffe produziert. Diese finden sich in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens wieder. Außerdem bringen die hoch innovativen Werkstoffe einen nachhaltigen Nutzen. Infolge zunehmender Mobilität, Ressourcenknappheit und Herausforderungen beim Klimaschutz hat das Thema Nachhaltigkeit eine hohe Bedeutung im Unternehmen.

Möglichkeiten für Studenten und Absolventen

  • Bei Covestro gibt es viele Möglichkeiten für ein Praktikum. Dazu zählen Infopraktika, Fachpraktika, Praxissemester, Gap-Year-Praktika sowie ein Referendariat für Jurastudierende. Die Dauer des Praktikums sollte drei bis sechs Monate betragen. Als Voraussetzung solltest du Eigeninitiative, Kommunikationsstärke und als internationaler Student auch gute Deutschkenntnisse mitbringen.
  • Für deine anstehende Abschlussarbeit gibt es vielfältige Tätigkeitsfelder mit anspruchsvollen Fragestellungen. Für deine Bachelor- oder Masterarbeit geben dir die Bereiche Wirtschaft, Technik, Chemie oder Verfahrenstechnik die Möglichkeit für ein Thema. Hast du schon einen Schwerpunkt oder sogar einen Themenvorschlag? Dann ist deine Bewerbung umso willkommener.
  • Hast du deinen Bachelorabschluss in der Tasche und möchtest mehr praktische Erfahrungen sammeln? Covestro bietet ein internationales Traineeprogramm. Im Bereich Produkt-, Prozess- und Anwendungsentwicklung befasst du dich 24 Monate mit potentiellen Themenschwerpunkten wie z.B. Nachhaltigkeit, Verbundstoffe oder alternative Rohstoffe. Für dieses Programm sollte erste Studien- und Arbeitserfahrung vorhanden sein. Zudem sind dein Interesse an technischen Aufgaben und Managementthemen sowie gute Fremdsprachkenntnisse von Vorteil.
  • Für deinen Direkteinstieg gibt es bei Covestro viele Bereiche und Fachrichtungen. Dazu zählen Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Elektrotechnik, Chemietechnik, Bauwesen, Energie- und Versorgungstechnik, Physikalische Technik, Wirtschaftsingenieurwesen, Kunststofftechnik, Bioverfahrenstechnik sowie Automatisierungs- und Werkstofftechnik.

Die Frühstarter-Empfehlung

Das Unternehmen Covestro ist ein richtig spannender Arbeitgeber. Zudem hat der Industriepark Brunsbüttel besonders für Ingenieure, Verfahrenstechniker und Chemiker einiges zu bieten. Also nicht lange zögern. Bewirb dich bei Covestro oder besuche das Unternehmen durch eine frühstarter-Exkursion.

Artikel vom 17.03.2017 – Autor: Konstantin Herbst 

 

Covestro - Fährstraße 51 - 25541 - Brunsbüttel - Deutschland

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Was sagen die Kommilitonen

Ich wollte einen Einblick in den Arbeitsalltag eines Verfahrenstechnikers bekommen. Genau das habe ich bei der Exkursion mit frühstarter erhalten. Aus jeder Abteilung war eine Ansprechperson vor Ort, mit der man persönlich die eigenen Fragen diskutieren konnte. Durch die Vorstellung der einzelnen Bereiche habe ich einen guten Überblick über die Tätigkeit von Covestro bekommen.
Leon S. – TUHH

Aus Interesse an der Polymerchemie bin ich mit zu Covestro gekommen. Mir gefielen die Werte, die das Unternehmen vertritt. Wir wurden sehr freundlich behandelt und man hat den Mitarbeitern die Freude am Beruf angesehen. Ich war beeindruckt vom Geschäftsmodel, welches Covestro sich aufgebaut hat.
Thimo B. – FH Westküste

Covestro ist weltweit aktiv, was für meinen späteren Beruf von großer Bedeutung ist. Es gibt Standorte in China, den USA und weiteren Ländern, die tolle Karrieremöglichkeiten für Studenten bieten. Beeindruckend fand ich auch, dass Covestro seit 30 Jahren gemeinsam mit Adidas den Fifa WM- und EM-Ball herstellt.
Sarah P. – Uni HH

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