FRÜHSTARTER WIRFT EINEN BLICK
HINTER DIE KULISSEN

 

Mit unserem Blog geben wir dir ein paar nützliche und interessante Einblicke zu aktuellen Themen.

VIEL SPAß BEIM LESEN

Weihnachtszeit ist Geschenkezeit!

Wir verschenken unsere beliebten Frühstarter Tüten! Und so sahnst du ab:

Ho ho ho! - Passend zur Weihnachtszeit verteilen wir unsere beliebten Frühstarter Tüten, welche wir mit Unterstützung unserer Partnerunternehmen für euch zusammengestellt haben! Vom grünen Smoothie bis zum Studentenfutter – in unserer Frühstarter Tüte ist für jeden etwas dabei. In den letzten Wochen haben wir fleißig zahlreiche Tüten gepackt und an einigen Hochschulen verteilt. Das Feedback von euch war sehr positiv, weshalb wir uns dazu entschlossen haben, jedem von euch die Möglichkeit zu geben, eine unserer Tüten mit nach Hause zu nehmen! Und so sahnst du ab:

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- Melde dich für eine der bevorstehenden Veranstaltungen an und erhalte Einblicke in die bunte Welt der Unternehmen. Hier findest du das aktuelle Programm: https://www.fruehstarter.net/events/

 

- Schreibe eine kurze E-Mail mit deinem Namen und der Veranstaltung, bei der du angemeldet bist an: info@fruehstarter.net

 

- Erhalte deine Campus Tüte am Tag der Exkursion und mache deine Freunde neidisch!

 

Wir wünschen euch eine entspannte Adventszeit und freuen uns auf die anstehenden Exkursionen mit euch!
Euer frühstarter-Team


Willkommen bei EDEKA!

Nathalie von frühstarter berichtet von der Exkursion in die Hamburger EDEKA-Zentrale

Am 27.09.18 ging es für frühstarter in die EDEKA-Zentrale nach Hamburg. Nachdem wir freundlich in Empfang genommen wurden, machten wir uns auf den Weg in den Vortragsraum vorbei an gelb-blau gestrichenen Wänden und Getränkeautomaten. Hier waren wir also – im EDEKA Headquater:

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Zu Beginn unserer Exkursion erhielten wir einen Einblick in die EDEKA-Welt von der Referentin für Personalmarketing und Recruiting Christina Castor. Im Dialog mit den Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmern berichtete sie von der Geschichte der EDEKA. Die Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler – kurz E. d. K. – gründete sich 1898 mit dem Zusammenschluss von 21 Kaufleuten und ist heute der größte Lebensmitteleinzelhändler Deutschlands.
Wir erfuhren außerdem einiges über die Strukturen der EDEKA und vor welche Herausforderungen diese das Unternehmen tagtäglich stellen. So sind die selbstständigen Kaufleute der EDEKA beispielsweise nicht gezwungen, Werbemaßnahmen, welche in der Zentrale entwickelt werden, in ihren Märkten auch wirklich umzusetzen. Wer allerdings die TV-Spots der EDEKA kennt, weiß, dass diese oft einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Im Anschluss an den spannenden Vortrag erhielten wir von Christina Castor Informationen über Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten sowie die zahlreichen Möglichkeiten, welche Studierenden und Absolventen geboten werden.

Wer bei EDEKA einkauft, hat bestimmt schon einmal die Produkte mit dem WWF-Panda gesehen oder vielleicht sogar gekauft. Die Kooperation mit dem WWF wurde uns im weiteren Verlauf der Exkursion vorgestellt und das Thema Nachhaltigkeit und dessen Bedeutung für die EDEKA beleuchtet. Die Nachhaltigkeitsabteilung beschäftigt sich mit verschiedenen Themenbereichen – wie beispielsweise der nachhaltigen Fischerei, dem richtigen Recycling oder der Nutzung von Wasser. Wir bekamen die Möglichkeit, zwei Mitarbeiterinnen aus der Schnittstelle zwischen Marketing und Nachhaltigkeitsarbeit kennenzulernen und den beiden Fragen über ihre Aufgaben zu stellen. So kamen auch unsere Teilnehmer aus den umweltwissenschaftlichen Studiengängen auf ihre Kosten. Nachhaltigkeit wird also bei EDEKA groß geschrieben!

Der dritte Teil unserer Exkursion in die EDEKA-Zentrale bestand aus einem Get-Together bei Bretzeln und Getränken mit Praktikanten und Trainees, die zur Zeit bei der EDEKA arbeiten. Wir stellten Fragen, tauschten Kontaktdaten aus und erfuhren mehr über die breitgefächerten Aufgabengebiete eines Praktikanten beziehungsweise Trainees.

Wenn jetzt auch du Lust darauf bekommen hast, Teil unserer Exkursionen zu werden, dich austauschen willst und auf der Suche nach Einblicken in die Welt der Unternehmen bist, dann melde dich für die bevorstehenden Veranstaltungen an!

Wir freuen uns auf Dich!


"Deine persönlichen Daten sind sicher!"

Charlotte von frühstarter beantwortet alle aktuellen Fragen zur DSGVO

Den Begriff europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hast du inzwischen bestimmt tausend Mal gehört oder gelesen und vermutlich hängt er dir langsam aus den Ohren raus. Doch was hat es damit eigentlich genau auf sich und vor allem: was ändert sich dadurch für dich? Charlotte aus unserem Team hat sich intensiv mit der DSGVO auseinandergesetzt und und beantwortet deine Fragen:

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Welche Daten haben wir von dir und wozu benutzten wir sie?

Wenn du dich im Internet oder an einem Infostand bei uns im System anmeldest teilst du uns deinen Namen, Angaben zu deinem Studium und deine Mail-Adresse mit. So können wir dich alle paar Wochen zu kommenden Exkursionen einladen. Bei der Anmeldung zu einer Exkursion kannst du zusätzlich zu den anderen Daten noch deine Telefonnummer angeben. Diese Angaben brauchen wir, damit wir dich über die Exkursion, zu der du angemeldet bist informieren und die Fahrgemeinschaften planen können. Wenn du deine Teilnahme zur Exkursion noch einmal bestätigst wird ein paar Tage vorher eine Teilnehmerliste, mit deinem Namen, deiner Hochschule und deinem Studiengang ans Unternehmen geschickt. So können die Unternehmen sich besser auf die Teilnehmer vorbereiten und ihre Präsentation gegebenenfalls anpassen.

Was ändert sich daran durch die DSGVO?

Das DSGVO regelt seit dem 25. Mai 2018 in der kompletten EU den Umgang mit persönlichen Daten. Es betrifft daher alle, die mit personenbezogenen Daten zu tun haben, so wie auch wir von frühstarter.

Was den Schutz deiner Daten angeht ändert sich im Grunde nichts durch die DSGVO. Die Verbraucher sollen genau erklärt bekommen wofür ihre Daten eingesetzt werden und insbesondere über ihr Widerrufsrecht aufgeklärt werden. Das heißt, dass du die Einwilligung, dass wir dich alle paar Wochen über die nächsten Exkursionen informieren, jederzeit widerrufen kannst und die Löschung deiner Daten verlangen kannst. Im Newsletter kann man sich unten vom Verteiler abmelden! Diese Infos haben wir neu in unserer Datenschutzerklärung aufgenommen oder deutlicher hervorgehoben.

Sind meine Daten bei frühstarter sicher?

Natürlich sind deine Daten auch weiterhin sicher. Wir haben unsere Datenschutzerklärung an die DSGVO angepasst, im Kern ändert sich aber nichts. Die DSGVO erhöht die Anforderungen an den Datenschutz und stärkt damit dich als Verbraucher. Auch der Provider unserer Website All INKL ist ein deutsches Unternehmen, mit dem wir einen sogenannten Auftragsverarbeitungsvertrag eingegangen sind. Das bedeutet, dass sie die Daten, die auf unserer Website angegeben werden, nur „im Auftrag und auf Weisung“ von frühstarter verarbeiten dürfen.

Wo finde ich mehr Informationen?

Unsere angepasste Datenschutzerklärung findest du hier. Wenn du möchtest kannst du dir dort alles zum Umgang mit deinen Daten ganz genau durchlesen. Wenn es noch weitere Fragen gibt kannst du gerne mich charlotte@fruehstarter.net kontaktieren und wir versuchen deine Fragen zu beantworten!


Berufserfahrung sammeln

Warum ein Praktikum die richtige Entscheidung für die Semesterferien ist

„Kümmere dich doch endlich mal um einen Praktikumsplatz!“ – Wer kennt diesen Satz nicht aus dem Mund von Eltern, Geschwistern oder Freunden. Doch wie wichtig ist ein Praktikum während des Studiums wirklich für Dich?

Wir von frühstarter nennen dir gute Gründe dich praktisch auszuprobieren!

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  1. Es dreht sich alles um Kontakte: Kontakte unterstützen dich nicht nur bei der Praktikumssuche, sie helfen dir auch dabei, ein Netzwerk für dein späteres Berufsleben aufzubauen.
  2. Praktika zeigen Engagement: Je mehr Praxiserfahrung du sammelst, desto mehr Engagement zeigst du. Freiwillig Erfahrungen zu sammeln bedeutet Aufwand, mit dem du bei Unternehmen punktest.
  3. Fachwissen meets Praxis: Auf der einen Seite lernst du allgemeine Betriebsabläufe kennen, auf der anderen Seite baust du dein theoretisches Wissen aus der Uni aus und kannst es praxisnah verknüpfen.
  4. Soft Skills erproben: Deine Stärken und Fähigkeiten kannst du in der Praxis super erkennen und ausbauen! Gerade Teamfähigkeit, Hilfsbereitschaft und Co. werden im Arbeitsalltag besser vermittelt als in Hörsälen.
  5. Eine gute Investition in die Zukunft:Praktika werten deinen Lebenslauf auf und zeigen dir, ob der Job zu dir passt oder in welchem Fachbereich du dich später siehst! Übrigens: Verschiedene Branchen lernst du auch auf Exkursionen von frühstarter kennen.
  6. Ins Ausland oder nicht?Du zeigst Unternehmen, dass du dich auch unter schwierigeren Bedingungen im Arbeitsumfeld zurechtfindest und wertest gleichzeitig deine Sprachkenntnisse auf!

 

Fast alle Unternehmen erwarten bei einer Bewerbung auf einen Job mittlerweile Berufserfahrung. Als Praktikant kannst Du Berufserfahrung sammeln, indem Du dein Können unter Beweis stellst und oftmals in größeren und verantwortungsvollen Projekten mitarbeitest.

Und sieh es immer so: Die Unternehmen sehen dich als zukünftigen Mitarbeiter und sind genauso interessiert daran, dich zu fördern und sich als Arbeitgeber positiv zu präsentieren.

Noch wichtig zu wissen:

Eine Bewerbung muss in vielen Fällen nicht mal weit im Voraus sein!

Mit frühstarter kannst Du direkt starten und Dir in unverbindlicher Atmosphäre Unternehmen angucken und deine Möglichkeiten für die nächsten Monate auskundschaften!


Inside HR - Workshop

Die HR-Abteilungen von zwölf Unternehmen im Gespräch

Ein atemberaubender Ausblick auf Hamburgs Speicherstadt, Personaler aus zwölf unterschiedlichen Unternehmen, drei HR-Master-Studentinnen und dazu ein großer Diskussionsbedarf über aktuelle Fragen und Probleme im Personalbereich - das war der von frühstarter organisierte HR-Workshop. Zu Gast war unsere bunte Runde von 31 Teilnehmern bei der Wirtschaftskanzlei Möhrle Happ Luther in der zwölften Etage des ehemaligen Spiegel-Gebäudes an der Brandstwiete bei Snacks und Kaffee. Über spannende Themen des HR-Bereichs, die von den Teilnehmenden im Vorfeld eingereicht wurden, fand ein angeregter Erfahrungsaustausch statt.
Wie müssen Stellenausschreibungen für die neue Generation aussehen? Was verbessert die Stimmung im Unternehmen? Und wie gewinnt man den „war for talents“, der im IT-Bereich besonders gnadenlos geführt wird?

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Mitarbeiterzufriedenheit in Change-Prozessen

Ein großes Thema liefert die Wine Dock, die sich mit der Mitarbeiterzufriedenheit in Umstrukturierungsprozessen beschäftigt. „Wichtig sind ein Zielbild und eine Vision“,meint Tewes Bosselmann (Aurubis). Dabei sollte der Fokus nicht auf Probleme, sondern auf zukünftige Projekte und neue Ziele gerichtet sein. Der direkte Austausch zwischen Mitarbeitern und der Geschäftsleitung sei gerade in Veränderungsprozessen besonders wichtig, so Natascha Meyke (HR-Master und Werkstudentin). Der Vorschlag von Implico lautet, einen Kulturwandel zu schaffen: „Weg von top-down, hin zu bottom-up!“


Privatleben und (Schicht-)Arbeit

Mit der Vereinbarkeit von Arbeit und Privat- oder Familienleben legt Vanessa Krabiell (Schwartauer Werke) einen neuen Schwerpunkt der Diskussion. Auch andere Unternehmen, die in Schichtarbeit organisiert sind, wie Yanfeng oder Aurubis kennen die mit dem Erstellen der Schichtpläne einhergehenden Probleme. Wichtig seien Mitbestimmungsrecht, Prämiensysteme für kurzfristig Einspringende und finanzielle Unterstützung, z.B. für eine Kinderbetreuung während der Nachtschicht, meinen Anna-Lena Ackermann und Anna Bunge von der Wine Dock.
Viele sehen die Lösung in modernen Kommunikationsmitteln, mit denen sich die Mitarbeiter selbst organisieren: „In WhatsApp-Gruppen löst sich das Problem meist von ganz allein“, stellt Nicole Driemeier (Implico) fest. Auch Aurubis arbeitet mit innovativen Zeiterfassungs-Tools, um Schichten festzulegen. Dabei wird auch darauf geachtet, dass die Arbeitszeiten in verschiedenen Lebensabschnitten individuell aufgeteilt werden können.
„Oder man baut gleich eine eigene Stadt!“, scherzt Svenja Schütz (Möhrle Happ Luther). Hostels, Freizeitprogramme, Shuttlebusse und ähnliches wurden bereits von Firmen bereitgestellt, um den Mitarbeitern Anfahrtswege und sonstigen Stress zu ersparen.


War for IT-talents

Der Kampf um gut ausgebildetes Personal ist vor allem für Unternehmen in der IT-Branche wie Implico ein großes Thema. Kathleen Topp, Head of Human Resources bei Implico, spricht das Problem an, mit dem sie alltäglich konfrontiert wird: Sie will Senior-Positionen im SAP-Bereich mit spezialisierten Fachkräften besetzen, doch genügend qualifizierte Bewerbungen erhält sie nicht - trotz all der Benefits, Headhunter und Stellenanzeigen. „Essenziell ist das Auftreten des Unternehmens und sich mit seiner Marke einen Namen zu machen“, meint Anna-Lena Ackermann (Wine Dock). Dies fange mit Standort und Aussehen des Unternehmens an und höre mit Mitarbeiter-Benefits auf. Wichtig ist, dabei nicht den Überblick zu verlieren und sich immer wieder neues Wissen anzueignen.”
Auch die gezielte Rekrutierung über Xing wird vorgeschlagen. Oder sollte man versuchen, ehemalige Mitarbeiter wieder ins Unternehmen zurückzuholen? Bei dem Thema scheiden sich die Meinungen – schließlich sind sie ja gegangen. Doch Janine Boldt (webnetz) widerspricht: „Es ist normal, neue Erfahrungen sammeln zu wollen, aber am Ende bereuen doch viele, gegangen zu sein.“
Auch die Frage, ob klassische Stellenanzeigen der beste Weg sind, um potenzielle Bewerber zu erreichen, wird diskutiert, denn oftmals herrscht keine hohe Resonanz auf Stellenanzeigen in Jobportalen. „Besser ist es, direkt an Professoren oder Studierende heranzutreten!“, meint Jasper Teßmann (frühstarter).


Mitarbeiter werben Mitarbeiter

Der Bekanntenkreis von Mitarbeitern kann für Personaler eine Goldgrube darstellen, da diese häufig ähnliche Interessen oder sogar ähnliche Ausbildungen haben. Doch Nicole Driemeier (Implico) hat einzuwenden: „Es besteht eine hohe Hemmschwelle Bekannte, zu werben." Schließlich möchte man sich selbst, seinen Arbeitgeber und auch seinen Bekannten gut darstellen. Das macht gegenseitigen Respekt und Transparenz im Bewerberprozess sehr wichtig. Zur Motivation können außerdem Geld- oder Sachprämien eingesetzt werden, doch nur unter genauer Überlegung: „Ein Ipad?“ – „Nicht mehr viel wert!“
Als „heißen Draht zum Unternehmen“ haben Implico und Enterprise Visitenkarten erstellt, die ihre Mitarbeiter bei sozialen Events in der Hosentasche tragen. Vielleicht liegt die Zukunft ja auch in „IT-Inside“-Workshops?Dort könnten sich Mitarbeiter und Interessierte, z.B. aus dem IT-Bereich, ganz ohne Personaler austauschen.


Stellenanzeigen der Zukunft

Wenig Text, viele Bilder – Sind das die Stellenanzeigen für die neue Generation? „Vielleicht reichen drei Schlagworte – Was wird gemacht, was wird verdient und welche Benefits gibt es?“, fragt Janine Boldt von webnetz in die Runde. Einigkeit herrscht über den Änderungsbedarf von klassischen Stellenanzeigen. Anforderungen sollten deutlich kommuniziert und individuell auf das Unternehmen abgestimmt werden. Eigenschaften wie Offenheit und Teamfähigkeit schreibe sich jeder gerne auf die Fahne und sprechen nicht individuell passende Bewerber an.
Auch kurze Videos oder die Präsentation auf Instagram sind Schritte in die Zukunft. Es machen sich bereits viele Arbeitgeber die Fotostories zu Nutzen, um den Arbeitsalltag zu zeigen. Nur die jungen Leuten, die man erreichen will, haben häufig noch nicht auf dem Schirm, bei Instagram nach potenziellen Arbeitgebern zu suchen.
Am besten sei jedoch der direkte Kontakt, sind sich alle einig. Seien es Gastvorlesungen, Messebesuche oder Recruting-Dinner an Universitäten. Der persönliche Eindruck zählt – und bleibt.

Vielen Dank für die spannende Diskussion und bis zum nächsten Mal!


Bunte Vielfalt in der NORD/LB

Annika Pöppel: Trainee in der Gesamtbank der NORD/LB

Die NORD/LB ist eine Bank für Firmen aus dem Mittelstand und in der Finanzierung von Schiffen, Flugzeugen, erneuerbaren Energien und Gewerbeimmobilien tätig. Zusätzlich ist sie eine Zentralbank für Sparkassen in vielen Bundesländern.

Wir haben mit Annika Pöppel, Trainee in der Gesamtbank, gesprochen und sie über die verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten und Angebote in der NORD/LB befragt.

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„Über das Traineeprogramm habe ich den Weg zurück in die NORD/LB gefunden.“

Um die spezielle Ausrichtung aufrecht zu erhalten, sucht die NORD/LB immer nach neuem Nachwuchs, sowie Berufsstartern und bietet u.a. Traineeships, Hochschulpraktika, Abschlussarbeiten, duale Studiengänge und natürlich Ausbildungsberuge bis hin zum Koch an. So gibt es viele verschiedene Möglichkeiten für Schul- und Universitätsabsolventen, um das Unternehmen kennenzulernen. Das Ausbildungskonzept ist besonders, da es neben der fachlichen Qualifikation, Mentoren-Support und persönlichen Coachings auch individuelle Unterstützung wie Prüfungsvorbereitungen gibt. Letzteres ist für Trainees zwar nicht relevant, zeigt jedoch, wie intensiv der Nachwuchs bei der NORD/LB gefördert wird.

Auch Annika Pöppel hat so ihren Weg in Das Unternehmen gefunden: Nach meinem Abitur wollte ich mein Studium unbedingt mit der Praxis verknüpfen. Neben einer klassischen Ausbildung bei regionalen Banken und Sparkassen habe ich mich so für ein duales Studium bei der NORD/LB beworben – was glücklicherweise auch geklappt hat. Im Anschluss habe ich meinen Master zwar extern absolviert, jedoch habe ich über das ALUMNI-Netzwerk der NORD/LB stets den Kontakt zur Bank gehalten und schließlich meine Masterarbeit in Kooperation mit der NORD/LB verfasst. Daran anknüpfend habe ich über das Traineeprogramm den Weg zurück in die NORD/LB gefunden.“

„Die Internationalität bei der NORD/LB ist sehr interessant.“

Die NORD/LB bietet die perfekte Möglichkeit im Bankenbusiness zu arbeiten und sich gleichzeitig auch in anderen Bereichen weiter zu entwickeln. „An der NORD/LB hat mich insbesondere gereizt, dass ich hier neben dem typischen Bankgeschäft auch Spezialfinanzierungen wie Schiffe und Flugzeuge kennen lernen konnte.“ Des Weiteren gibt es neben den normalen Arbeitstätigkeiten besonders für Trainees die Möglichkeit, andere Filialen und Projekte kennen zu lernen: „Auch die Internationalität ist sehr interessant – als Trainee wird einem die Möglichkeit geboten, beispielsweise in unserer Auslandsniederlassung in London einen Einsatz zu erhalten. Außerdem bietet die NORD/LB im Traineeprogramm viele zusätzliche Extras an, wie fachliche und persönliche Seminare und die Möglichkeit, über die Organisation AIESEC an einem sechswöchigen sozialen Projekt teilzunehmen.“

„Es werden individuelle Einsätze in viele verschiedene Bereiche der Bank ermöglicht.“

Wir haben mit Annika über die verschiedenen Möglichkeiten gesprochen, wie man in die NORD/LB einsteigen kann und welche Tipps sie für Bewerber hat. „Neben verschiedenen Ausbildungsberufen und dem dualen Studium bietet die NORD/LB Universitätsabsolventen die Möglichkeit, ein Traineeprogramm zu durchlaufen. Dieses kann fachlich schon spezialisiert sein, beispielsweise mit dem Schwerpunkt Corporate Banking oder Financial Markets.“ Doch auch wenn man noch keine Spezialisierung hat, ist dies kein Problem: „Wer sich noch nicht sicher ist, welchen fachlichen Schwerpunkt man in der Praxis am interessantesten findet, dem kann ich ein Gesamtbanktraineeprogramm empfehlen. Hier können individuelle Einsätze in vielen verschiedenen Bereichen der Bank ermöglicht werden.“

Vielen Dank an Annika Pöppel für das Interview! Wenn ihr mehr über die Arbeitsbereiche und Traineeprogramme bei der NORD/LB erfahren wollt, dann meldet euch zu unserer Exkursion am 2. Mai 2018 an!


Per Mittagessen in das am schnellsten wachsende
Adtech-Unternehmen Europas

Jan-Philipp Rieke: Head of Talent Acquisition bei AppLike

Im Interview mit Jan-Philipp Rieke von AppLike finden wir heraus, was den jungen Head of Talent Acquisition antreibt. “Mittagessen bieten Möglichkeiten”, meint er lächelnd und berichtet von seinem Einstieg in das zukunftsgerichtete Start-Up.

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Seine Motivation? AppLike wachsen lassen.

“Ich war direkt interessiert.” Jan-Philipp war sofort angetan von der Idee, Teil dieses größer werdenden Unternehmens zu werden und AppLikes Wachstum zu unterstützen. Als Teamleiter eines internen Recruitingteams kann er genau die Mitarbeiter ausfindig machen, die geeignet sind, um AppLike zu verstärken.
Jan-Philipp war als Personalberater tätig, als er das erste Mal mit AppLike in Berührung kam. Das junge Start-Up gehörte zu seinen Kunden.“Ich hatte vor, meinen Job zu wechseln.” - und da kam Carlo Szelinsky, der CTO und Co-Founder von AppLike, gerade richtig. Bei einem Mittagessen sprach Jan-Philipp darüber, dass er sich eine berufliche Veränderung gut vorstellen könnte. Szelinsky wurde sofort hellhörig. Nach Absprache mit Jonas Thiemann, dem CEO und Co-Founder, luden die beiden Jan-Philipp zu einem Gespräch ein. Sie schlugen ihm eine Zusammenarbeit im Bereich des internen Recruiting vor. Nun ist er bereits seit mehr als eineinhalb Jahren für das Start-Up tätig: “Ich bin immer noch froh, diese Möglichkeit ergriffen zu haben.”


Seine Arbeit? Macht Spaß und ist vielseitig.

Jan-Philipp hat den Aufbau von AppLike miterlebt und dazu beigetragen, dass das Unternehmen in 18 Monaten von zehn auf nahezu fünfzig Mitarbeiter angewachsen ist. Während dieser Phase mussten viele Strukturen erst geschaffen werden. Dies ließ viel Luft für das Einbringen eigener Ideen: “Wir haben zum Beispiel einen klaren Recruitingprozess definiert und unsere fünf Company-Values formuliert.” 
Er strahlt eine Begeisterung von der Vielseitigkeit seiner Arbeit aus. Natürlich gebe es auch Routineaufgaben, aber trotzdem sei jeder Tag anders. Trotz Stress und hohen Anforderungen lässt sich heraushören, dass Jan-Philipp seinen Job und die Tätigkeit im Team sehr schätzt: Ich sehe einen Sinn in unserer Arbeit und dass durch sie ein neuer Stern am Adtech-Himmel entsteht. Das gibt mir ein gutes Gefühl.” Er genießt, dass er immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt wird, seinen Horizont erweitern und seine Komfortzone vergrößern kann. Seine Empfehlung lautet: “Eine solche Möglichkeit zu ergreifen, wenn sie sich bietet. Gerne auch hier bei uns.”


Seine Empfehlung? Chancen wahrnehmen. Und mitwachsen.

“Der Informatikbereich entwickelt sich rasend schnell.” Berufstätige würden durch den technischen Fortschritt immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Das mache die Arbeit spannend und vielseitig. “Wichtig ist, dabei nicht den Überblick zu verlieren und sich immer wieder neues Wissen anzueignen.”Jan-Philipps Rat an potenzielle Bewerber lautet: “Sich bereits während des Studiums damit auseinanderzusetzen und durch Praktika oder Werkstudententätigkeiten Praxiserfahrung zu sammeln.”

Vielen Dank, Jan-Philipp, für das Interview und die motivierenden Tipps!


„TauRes bietet einen hohen Mehrwert für Studenten!“

Marc Ogiermann: Regionalmanager bei der TauRes Gesellschaft für Investmentberatung mbH

Dieses Semester waren wir mit unseren frühstartern wieder bei TauRes und haben für Euch im Nachhinein nochmal mit Marc Ogiermann gesprochen, der als Regionalmanager arbeitet. Er hat uns über seinen Weg in das Unternehmen, die Arbeit bei Taures und über Vorurteile in der Finanzbranche berichtet.

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„Mein Hauptgrund bei TauRes zu arbeiten, ist mein Interesse am Coachen.“

Marc Ogiermann hat ursprünglich BWL studiert und seine Ausbildung zum Offizier bei der Bundeswehr absolviert. Zu diesem Zeitpunkt ist er selbst Kunde bei TauRes geworden und war begeistert von deren Dienstleistungen. Aufgrund einer körperlichen Erkrankung wurde er dienstunfähig, wollte aber aufgrund seiner Coaching-Ausbildung weiter in diesem Bereich arbeiten. Es war aber nicht klar, in welcher Weise: „Für mich war der große Nachteil am Job als selbstständiger Coach, dass die Leute nach so kurzer Zeit wieder weg sind und ich so nicht den kompletten Prozess und Fortschritt miterlebe.“

Durch verschiedene Schulungen und Workshops bei TauRes ist er Stück für Stück an das Unternehmen rangekommen und hat es so auch auf den Prüfstand gestellt. „Das lege ich jedem Studenten ans Herz, da es in der Finanzbranche viele kritische Aspekte gibt, die man für sich selbst prüfen muss.“ Durch seinen Einstieg als Management-Trainee hat Marc angefangen bei TauRes zu arbeiten und so seinen Weg in das Unternehmen gefunden. Mittlerweile betreut er 195 Mitarbeiter, die er zudem regelmäßig coacht. „Ich finde die Dienstleistungen von TauRes super, da ich nie in einem Unternehmen arbeiten könnte, das ich nicht unterstütze. Dennoch ist mein Hauptgrund hier zu arbeiten mein Interesse am Coachen und der Personalentwicklung.“

„Die Zeit bei TauRes soll einen allgemeinen Mehrwert bieten.“

„TauRes bietet einen hohen Mehrwert für Studenten. Schon während des Studiums kann man durch das studienbegleitende Management-Trainee-Programm Berufserfahrung sammeln und fundierte Einblicke erhalten.“ In diesem Programm kann jeder so viel arbeiten, wie er möchte und sich im eigenen Tempo immer mehr in das Unternehmen einarbeiten. Der große Vorteil ist, dass man direkt im Haus ausgebildet wird, und so reale Praxiserfahrung erhält. Zusätzlich bietet TauRes viele Workshops und kostenlose Ausbildungsprogramme. Dazu gehören IHK-Abschlüsse und Leadership-Seminare, die den persönlichen Marktwert steigern. Diese gewonnenen Erfahrungen sind für Marc sehr wichtig: „Die eigentliche Idee ist natürlich, dass Trainees im Anschluss auch bei uns arbeiten. Jedoch soll dies keine Voraussetzung sein und die Zeit bei TauRes einen allgemeinen Mehrwert bieten.“
„Der zweite Punkt, den TauRes so besonders macht, ist, dass zu 100 Prozent im Kundeninteresse gearbeitet wird. Es gibt keine Beratungsgebühren, wie es sonst in der Finanzbranche üblich ist.“ Stattdessen arbeitet TauRes mit einer jährlichen Servicegebühr von 0,59 Prozent. Kundenzufriedenheit ist für das Geschäftsmodell ausschlaggebend: „Man muss zwangsweise im Kundeninteresse handeln, wenn mit in einem richtigen Finanzinteresse arbeitet.“ Dass sich dieses Konzept bewährt, zeigen die vielen Kundenempfehlungen, die von den Dienstleistungen und Mitarbeitern überzeugt sind.

„TauRes ist einzigartig, da wir die Finanzbranche erlebbar machen.“

Auf die Frage, was er von dem Vorurteil hält, dass die Finanzbranche langweilig und nur auf Mathe aufgebaut sei, antwortet Marc ganz ehrlich: „Das ist im Grunde zu 99 Prozent richtig. Die Finanzbranche ist schon recht langweilig und sehr auf mathematische Prozesse basiert. Die entscheidende Frage ist, was man mit seinen Möglichkeiten macht.“ Der übliche Altersdurchschnitt in der Finanzbranche liegt bei ca. 50 Jahren, was für Absolventen und Interessierte nicht besonders spannend klingt. Anders bei TauRes: Mit einem Altersdurchschnitt von kanpp 28 Jahren ist das Unternehmen jung und dynamisch. „Auf die breite Masse angewendet, stimmt das Vorurteil auf jeden Fall, aber nicht so bei uns.“

Laut Marc ist TauRes in diesem Fall einzigartig, da sie Finanzen erlebbar machen, sodass auch die Kunden Spaß haben. Diese haben zum Beispiel die Möglichkeit jeden Tag zu sehen, wie sich ihr Depot verändert. Und auch für die Mitarbeiter gibt es viele spannende Angebote, bei denen Gelerntes direkt in der Praxis angewendet wird. Zum Beispiel folgt auf die Leadership-Ausbildung mehrtägige Ausflüge in den Harz, bei denen man beim Wandern in der Natur reale Stresssituationen managt.

Vielen Dank an Marc Ogiermann für die spannenden Einblicke!


“Das, was uns auszeichnet, kann ich nicht in einer einfachen Stellenausschreibung rüberbringen.”

Bernard Brandewiede von Amedon GmbH

Letztes Semester waren unsere frühstarter bei der Amedon GmbH zu Gast und haben aus erster Hand erfahren, was es heißt, Online-Kommunikationssoftware für medizinische Bereiche zu entwickeln. Wir haben mit Bernard Brandewiede, dem Geschäftsführer für Marketing, Vertrieb und Qualitätsmanagement gesprochen und erfahren, welche Vorteile eine frühstarter-Exkursion für die Unternehmen bringt.

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Wie sind Studenten vor der Teilnahme bei frühstarter auf euch aufmerksam geworden?

“Das Interesse an unserem Unternehmen war sehr gering. Studenten hatten uns nicht auf dem Schirm, denn wir sind kein hippes Unternehmen, dass Webseiten oder Apps baut. Studenten kamen bis jetzt nur sehr unregelmäßig und ungeplant und waren eher ein Zufallsprodukt. Wir waren auch an der Uni und haben mit Professoren zusammengearbeitet, aber das kam nicht so gut an und die Bewerbungen blieben aus.”

Was waren deine Erwartungen als du dich für die Teilnahme bei frühstarter entschieden hast?

“Die Erwartungen waren eindeutig: Für die Studenten sichtbarer zu sein. Ich habe nach einer Möglichkeit gesucht, den Studenten zu zeigen, was für ein interessantes Unternehmen wir sind. Es ist schwer den Studenten zu vermitteln, was wir hier tun, denn was wir hier machen, das kennt man in Norddeutschland so eigentlich nicht. Klar ist, wir wollen weiter wachsen, daher sind wir zukünftig auf Entwickler angewiesen. Deshalb nehmen wir sehr gerne Werkstudenten auf und schauen, ob sie etwas drauf haben und ob man persönlich gut zusammen passt.”

Warst du zufrieden mit der Organisation und dem Ablauf der Exkursion?

“Damit waren wir sehr zufrieden. Für mich ist es wichtig, möglichst wenig Arbeit mit der Vorbereitung der Exkursion zu haben, sonst schaffe ich es zeitlich einfach nicht. Das gute an frühstarter ist, wir stimmen einen Termin ab und frühstarter kümmert sich um alles Weitere. Ich muss mich nur um die Präsentation hier bei uns im Unternehmen kümmern, sehr angenehm! Die Exkursion lief ebenfalls sehr gut. Wir hatten um die 20 Studenten aus dem Bereich Informatik zu Besuch. Zuerst haben wir unser Unternehmen vorgestellt und im Anschluss gab es eine interessante Diskussion mit den Studenten. Bei manchen Studenten hat man direkt gemerkt, wie interessant und aufregend sie unsere Produkte fanden, diese haben sich im Anschluss auch gleich beworben.“

Wie lief der Bewerbungsprozess mit den Studenten nach der Exkursion ab?

“Einige haben uns direkt nach der Exkursion angesprochen, Interesse gezeigt und Kontaktdaten ausgetauscht. Bis die Bewerbung da war hat es nochmal 2-3 Wochen gedauert. Wir haben die Studenten zeitnah eingeladen und mit einem Testprojekt geguckt, was sie drauf haben. Danach wurden sie direkt eingestellt. Einer der Studenten schreibt nun seine Bachelorarbeit bei uns im Unternehmen und wird danach wahrscheinlich Vollzeit einsteigen.“

Ihr seid jetzt seit zwei Semestern im frühstarter Netzwerk. Hat sich die Teilnahme für euch bereits gelohnt und sind deine Erwartungen bestätigt worden?

“Die Teilnahme hat sich definitiv gelohnt, eben weil wir zurzeit so viele Studenten haben. Wir mussten euch ja sogar bremsen und die darauffolgende Exkursion verschieben, weil wir für dieses Jahr voll besetzt sind. Wir sollten auf jeden Fall eine Exkursion für Anfang des Jahres planen, denn das, was wir machen und das, was uns auszeichnet, kann ich nicht in einer einfachen Stellenausschreibung rüberbringen. Es macht mehr Sinn, dass die Studenten uns persönlich kennenlernen.”

Für euch hat das Konzept gut funktioniert. Glaubst du das Format passt auch für andere Unternehmen in Lübeck?

“Ich bin sicher, dass es passt. Viele Unternehmen arbeiten allerdings mit Planstellen und können nicht so spontan Studenten einstellen. Bei uns ist das anders: Wenn wir jemanden finden, der einen guten Eindruck macht, dann nehmen wir ihn und bekommen ihn auch irgendwie bezahlt. Wenn Leute gut sind, finden wir auch Wege. Punkt.”

Welche Wünsche hast du für die zukünftige Zusammenarbeit mit frühstarter? Fehlen dir bestimmte Funktionen oder Leistungen?

“Es müssen Studenten dabei sein, die Fragen stellen können und eine Diskussion in Gang bringen. Die Diskussion sollte bewusst gesteuert werden und die Vorteile des Unternehmens sollten klar werden: kurze Kommunikationswege und spannende eigenständige Projekte.”


Den richtigen Weg ins Berufsleben wählen

 

Der Test in der letzten Neon ergab: Ich muss unbedingt in die Kreativbranche. Meine Mutter meint, was handfestes muss her, was mit Struktur und so. Meine Freunde sagen, Meeresbiologin. Ich selbst sage: keine Ahnung, echt nicht.

Die Wahl des Studiums oder Ausbildung ist das eine, aber die Jobwahl eine ganz andere Herausforderung. Wir haben mit Studenten über den Weg ins Berufsleben, Praxiserfahrung und neue Herausforderungen gesprochen.

 

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Was hat dir bei deiner Berufswahl geholfen?

Philipp: „An den meisten Unis gibt es wirklich verdammt viele Angebote, wenn es um die Karriereplanung geht. Was mir geholfen hat? Mit dem Kopf zuerst ins kalte Wasser. Ich hab jede Chance genutzt um Praxiserfahrung zu sammeln und dabei alles mitgenommen. Das nicht immer alles so klappt, wie man sich das vorstellt, gehört dazu!“

 

Kennst du eine Art Geheimrezept, um gleich den richtigen Beruf zu finden?

Janina: „Mein Geheimrezept ist: Einfach drüber reden. Umso mehr man sich austauscht, ob mit Freunden, Kommilitonen oder beim interessanten Gespräch an der Bushaltestelle. Inspirieren lassen und den eigenen Weg finden. Man glaubt gar nicht, was sich für Möglichkeiten auftun, wenn man mit offenen Augen und Ohren durch die Welt läuft! Und außerdem ergeben sich so auch ungeahnte Jobchancen.“

 

Wie kann man schon vor dem Berufseinstieg gute  Praxiserfahrung erwerben?

Kerim: „Viel zu oft schaut man bei der Suche nach Praxiserfahrung nur auf die großen Unternehmen und bekannten Namen. Mein Tipp: Kleine und mittelständische Unternehmen bieten oft viel größeren Einblick in ihre Strukturen und lassen auch Praktikanten einiges an Verantwortung übernehmen - die hat man leider nur oft gar nicht auf dem Schirm.”

 

Wie willst du deinen passenden Job finden?

Sarah: „Ich gehe das Ganz eher ruhig an. Bevor ich mich irgendwo bewerbe, recherchiere ich viel im Internet, welche Praktika für mich in Frage kommen und welche Unternehmen zu mir passen. Jedoch versuche ich das Studium zu nutzen, um möglichst viel auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln. Auch in Bereichen, die augenscheinlich erstmal nicht zu meinen Interessen passen.“

 

Wir von Frühstarter haben uns dem Thema Berufsberatung angenommen und es von Kopf bis Fuß umgekrempelt. Über den Tellerrand, hinter den Horizont und ab und zu mit dem Kopf durch die Wand – mit dem Ziel dir die Highlights der Arbeitswelt aufzuzeigen und bei unseren Company Touren gleich Kontakt zu den richtigen Ansprechpartnern herzustellen.


“Wir sind leidenschaftliche Perfektionisten die im Design zuhause sind.”

Benjamin Redeleit von Redeleit und Junker

 

Benjamin Redeleit ist seit 7 Jahren Geschäftsführer von “Redeleit und Junker”. Die Agentur für Kommunikationsdesign und Markenentwicklung wurde 2009 von ihm und Nils Junker gegründet und hat sich bis heute so weiterentwickelt, dass sie zu einer der führenden Agenturen in Lüneburg gehört.

Wir haben mit ihm über seinen Werdegang, die Gründung von Redeleit und Junker und Herausforderungen im Bereich der Medien- und Kommunikationswissenschaften gesprochen.

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Wie sind Sie dazu gekommen eine eigene Agentur für Kommunikationsdesign und Markenentwicklung zu gründen?

“Wir haben Redeleit und Junker 2009 gegründet. Nils arbeitete bis dahin in einer Hamburger Agentur, die sich auf eCommerce-Lösungen im Fashion-Bereich spezialisiert haben. Ich selbst komme aus dem Bereich Fotojournalismus. Beide wollten wir ein eigenes Unternehmen gründen und hatten und haben Freude daran mit anderen Menschen kreativ und innovativ an immer neuen Projekten zu arbeiten. Neugierde, Vielseitigkeit und Perfektion sind dabei immer wieder Kern und treibende Kraft in der Art wie wir arbeiten.

Aus der ersten Idee Fotografie und Grafikdesign zu kombinieren und damit ganzheitlich für unsere Kunden arbeiten zu können, ist heute ein interdisziplinäres Team entstanden, das für ganz unterschiedliche Branchen Konzepte entwickelt.

Unser Branchen-Schwerpunkt liegt mittlerweile in der Hotellerie und im Bereich  Nachhaltige-Unternehmungen, sowie Bio-Lebensmittelhersteller.”

 

Was unterscheidet Redeleit und Junker von anderen Agenturen?

“Wir sind leidenschaftliche Perfektionisten die im Design zuhause sind. Wir lieben die feinen Details, sind anspruchsvoll und selbstkritisch.Zudem können wir mit viel Erfahrung punkten, wenn es um die erfolgreiche und ganzheitliche Positionierung von Unternehmen im jeweiligen Markt geht, sowohl online als auch offline.

Wir sind die erste nachhaltige Agentur in Lüneburg und eine von bisher wenigen in ganz Deutschland. Zu unserem Selbstverständnis gehört es sinnvolle Dinge mit und durch unsere Arbeit zu bewirken. Umwelt- und ressourcenschonend zu handeln und dabei auf Ideen und Lösungen zu setzen, die ein nachhaltiges Wachstum fördern. Dieser Prozess ist nicht abgeschlossen, sondern begleitet uns stetig weiter.

Wir sind offen für neue Ideen, Technologien und Denkansätze. Ein „das haben wir schon immer so gemacht“ gibt es bei uns nicht. Wir verfolgen bewährte Strategien, sind aber keinesfalls dogmatisch dabei. Letztlich sind wir Spezialisten für anspruchsvolles Design und Markenkonzepte die Spaß daran haben Neues auszuprobieren.”

 

Medien- und Kommunikationswissenschaften gelten als “neumodisches” Gebiet und Studiengang. Welche Tipps haben Sie, um in diesem Bereich zu arbeiten?

“Begeisterung für digitale Technologien ist sicher hilfreich. Aktuell ist schnell erkennbar, dass die Innovationen in diesem Bereich oft technologiegetrieben sind. Um Trends frühzeitig erkennen zu können muss man wissen, welche Entwicklungen sich abzeichnen. Dafür braucht man Neugierde, muss selbst ausprobieren und wissen welche Möglichkeiten es gibt oder zukünftig geben könnte.

Im Kern geht es um uns Menschen um unser (Kommunikations-)Verhalten aber auch darum welche unterschiedlichen Bedürfnisse wir haben. Die Muster zu erkennen und daraus ableiten zu können, was damit an Erfordernissen verbunden ist um diesen gerecht werden zu können, erfordert z.B. zusätzlich Wissen aus der Psychologie.

Das Thema ist so vielfältig und vielschichtig, dass eine pauschale Aussage sehr schwer zu treffen ist. Ich denke einen breitgefächerten Wissens- und Erfahrungsschatz in diesem Gebiet durch Studium, Praktika, Werkstudententätigkeiten oder auch verschiedene Etappen bei unterschiedlichen Arbeitgebern aufzubauen ist eine gute Basis um sich später fachlich zu spezialisieren. Nischen zu besetzen und nicht als kompletter Generalist in dem Gebiet aufzutreten ist ebenfalls ein Schlüssel um erfolgreich zu sein, sowohl als Person als auch als Unternehmen.”

 

Vielen Dank an Benjamin Redeleit für das interessante Interview! Erfahre mehr über "Redeleit und Junker" bei unserer Exkursion am 22. November 2017.


„Auch als neuer Mitarbeiter kann man sich früh mit eigenen Ideen einbringen.“

Dr. Volker Bliem: Prozesstechnologe bei der Raffinerie Heide GmbH


Wir haben mit Dr. Volker Bliem gesprochen, der als Prozesstechnologe bei der Raffinerie Heide GmbH arbeitet. Er hat erzählt, wie er dazu gekommen ist bei der Raffinerie Heide zu arbeiten und was die Arbeit da besonders macht. Auch ging es um aktuelle und zukünftige Herausforderungen im Bereich der Rohöl-Industrie.

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Wie sind Sie dazu gekommen, bei Raffinerie Heide zu arbeiten?

„Bereits während des Studiums habe ich gezielt nach Praktika und Abschlussarbeiten im norddeutschen Raum gesucht. Sowohl vom menschlichen, als auch vom Klima fühle ich mich hier sehr wohl. Auf die Stelle als Prozesstechnologe habe ich mich auf regulärem Weg über die Ausschreibung auf der Unternehmenswebsite beworben und das Bewerbungsverfahren, bestehend aus zwei Interviews, durchlaufen.“


Was unterscheidet Raffinerie Heide von anderen Unternehmen?

„Im Vergleich zu anderen Chemiekonzernen die ich bisher kennengelernt habe, ist die Raffinerie Heide ein typisches mittelständisches Unternehmen. Durch die angenehme Größe lernt man sich gerade beim Einstieg schnell kennen und arbeitet auch später abteilungsübergreifend eng zusammen. Durch die flachen Hierarchien und den direkten Kontakt zu den Kollegen gelangt man schnell zu Entscheidungen und kann sich auch als neuer Mitarbeiter früh mit eigenen Ideen einbringen.“


Was sind Anforderungen an zukünftige Arbeiter Arbeitnehmer im Bereich der Rohöl-Industrie?

„Die Herausforderungen eines sich wandelnden Energiesektors erfordern von uns heute ein hohes Maß an Kreativität und Innovationsgeist. Wir müssen dabei flexibel auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren und auch zukünftige Entwicklungen im Auge behalten. In der Verfahrenstechnik spielt die Optimierung von Prozessen, insbesondere unter Anwendung von moderneren Datenverarbeitungstechniken inzwischen eine elementare Rolle. Unsere Aufgabe ist es, die hohen Produktionsstandards in Deutschland zu sichern und stetig nach neuen Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen. Die Schlüsselthemen der Zukunft Industrie 4.0 und Big Data werden hier in interdisziplinären Teams gelöst, dort liegt das Aufgabenfeld junger Ingenieure.“

 

Vielen Dank für das Interview und die spannenden Einblicke!


Master, oder kein Master?

Die Frage, die sich jeder Student irgendwann stellt: Braucht man einen Masterabschluss? Wenn ja: vertiefend, fachfremd, berufsbegleitend? Oder doch lieber Auslandssemester, Praktikum, Einstiegsjob?

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Über 50 Prozent der Studierenden an deutschen Unis planen nach ihrem Bachelor-Abschluss ein Masterstudium aufzunehmen. Neben der Idee, sich zu spezialisieren und weiterzubilden, spielt oftmals die Angst rein, dass man ohne Master keinen Job findet. Jedoch sind in vielen Fachgruppen praktische Erfahrungen und ein gutes Netzwerk mittlerweile genauso wichtig wie der akademische Grad, um den passenden Job zu finden.

Auch gilt die Idee, dass Masterabsolventen deutlich mehr verdienen als veraltet. Laut einer Studie der Personalberatung Staufenberg verdienen 80 Prozent der Bachelorabsolventen gar nicht oder nur bis zu 10 Prozent weniger als Masterabsolventen.

Dem Studium eine Richtung geben

Viele Studierende breit gefächerter Studiengänge, wie Wirtschafts- oder Ingenieurwissenschaften merken schnell, welche Bereiche bei ihnen Interesse wecken. In diesem Fall ist es sinnvoll, sich über Voraussetzungen für mögliche Jobs zu informieren und diese mit Masterstudiengängen zu vergleichen. Dennoch ist es sehr wichtig, sich nicht zu stark zu spezialisieren, da das Risiko entsteht, nur in einem ganz bestimmten Arbeitsbereich ausgebildet zu sein.

“Some people get an education without going to college; the rest get it after they get out.” (Mark Twain)

Besonders den kreativen Studiengängen wird geraten, sich praktisch weiterzubilden und dadurch ein Netzwerk aufzubauen. Ein Masterstudium scheint nur sekundär wichtig zu sein, etwa wenn man ein bestimmtes Ziel, wie die Arbeit in Ämtern verfolgt. Ebenfalls in technischen Bereichen und der Informatik sind Bachelorabschlüsse oftmals genauso attraktiv wie höhere Abschlüsse, da die Fachgruppen auf dem Arbeitsmarkt so gefragt sind, wie nur wenig andere. Folglich ist es in vielen Situationen vielleicht sogar sinnvoller, direkt in die Praxis zu gehen und dabei mehr zu lernen, als in zwei weiteren Jahren gefüllt mit Theorie, Vorlesungen und Klausuren.

Masterstudium - ein großes Fragezeichen

In der Überlegungsphase, ob man einen Master machen möchte oder nicht, stellen sich viele Fragen über NC, vorausgesetzte Kurse etc. Deswegenen raten wir auch schon im Bachelorstudium zu überlegen, welche Masterstudiengänge eventuell in Frage kommen würden.

Also sprecht mit Kommilitonen, besucht Master-Messen oder vereinbart sogar ein Gespräch bei der Arbeitsagentur. Und wenn ihr euch immer noch nicht entscheiden könnt, dann macht doch erstmal ein Praktikum. Schließlich legen laut Staufenberg über 80 Prozent der Unternehmen mehr Wert auf Erfahrung durch Praktika, als auf einen sehr guten Abschluss in Regelstudienzeit. 


frühstarter HR-Workshop

Wer nutzt eigentlich Xing? Was motiviert junge Nachwuchskräfte? Und wird HR sich in Zukunft selbst abschaffen? Auch dieses Jahr lud frühstarter im Zuge eines Partnerschafts-Programms Unternehmen ein, um diese und weitere Fragen über den Dächern Hamburgs zu diskutieren.

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Nach einem herzlichen Empfang beim Gastgeber e-Sailors im 20. Stock des Emporio-Gebäudes entstand ein reger und aufschlussreicher Austausch zwischen Studenten und verschiedenen HR-Vertretern von der Lebensmittel- bis zur Finanzbranche. Die Teilnehmer widmeten sich in großer Runde und später in Kleingruppen drei verschiedenen Themenblöcken, welche im Voraus nach Anregungen der Unternehmensvertreter zusammengestellt wurden.

Online-Portale für die Berufswahl

Den Anfang machte, angestoßen von Andreas Pippig (NORD/LB) und Vanessa Krabiell (Schwartauer Werke), das Thema Online-Portale - wie soll man mit kununu, Xing, Indeed und anderen umgehen?

Auf die Frage, ob und wie Studenten und Absolventen Plattformen wie Xing eigentlich nutzen, um ihre berufliche Zukunft zu finden, konnte frühstarter-Gründer Jasper Teßmann gleich zu Beginn deutlich machen. Viele Studenten – gerade in den früheren Semestern – fehlen Erfahrungen mit Unternehmen, die sie jedoch brauchen, um sich zu orientieren. Daher ist das Interesse an Job-Portalen eher gering. Genau hier sieht er auch das Potential von frühstarter, da das Start-Up Studenten früh, direkt und persönlich erreicht, um ihnen genau diese Erfahrungen zu bringen. Fast alle waren sich einig, dass Xing im Recruiting nicht für Junioren, sondern erst später relevant ist, da die wenigsten relevante Referenzen aufweisen können. Nina Pott von der Werbeagentur Philipp und Keuntje meint hingegen: “Gerade in der Kreativbranche wird die Plattform viel im Recruiting genutzt.“

Heftiger diskutiert wurde über den Umgang mit kununu. Die Website treibt vielen Personalern den Schweiß auf die Stirn, denn hier werden Arbeitgeber anonym bewertet. Erfahrungsgemäß vor allem von unzufriedenen Usern, die „Dampf ablassen“ wollen. Ein konstruktiver Austausch scheint unmöglich. „Man kann sich gegen kununu nicht wehren“ – Ziemlich ärgerlich, insbesondere, da laut Tobias Busch (Raffinerie Heide) circa jeder zweite Bewerber das kununu-Profil der Firma kennt. Doch anstatt sich darüber zu ärgern, sieht er die Unternehmen zum Handeln gezwungen und schlägt vor: „Man muss das Ganze aktiv angehen, um das enorme Potential und die Reichweite von kununu zu nutzen!“ Wer all seine Mitarbeiter motiviert und auffordert Bewertungen abzugeben, kann negative Bewertungen ins Verhältnis setzen und das eigene Bild auf der Plattform dadurch aktiv steuern.

Potenzielle Mitarbeiter besser erreichen

Dann war der Ball bei den Studenten: Wo suchen eigentlich junge Absolventen nach Arbeitgebern? Online sind das vor allem Job-Portale wie Stepstone und die Stellenwerke der Universitäten. Aber die schwarzen Bretter des Internets sind nicht der effektivste Weg. Denn auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt gilt inzwischen – je persönlicher, desto erfolgreicher.

Dass das oft schwierig ist, findet nicht nur Janine Boldt (webnetz): „Zeit ist ein sehr großer Faktor.“ Jasper Teßmann (frühstarter) schlägt hier Interaktion vor. Beispielsweise mit kleinen Online-Challenges, durch die Interessen- und Zielgruppen gezielt angesprochen werden und welche die Affinität der Teilnehmer viel besser widerspiegeln als Lebensläufe oder Abschlüsse. Erfolgsversprechend ist außerdem vor allem der persönliche Kontakt. Beispielsweise der Austausch mit Mitarbeitern auf Messen oder Empfehlungsmarketing von Student zu Student (offline und in Facebook-Gruppen). Authentizität ist hier das überzeugende Stichwort.

Nach einer gesprächsreichen Pause ging es in Runde zwei – diesmal in Kleingruppen.

Soll HR sich im Recruiting selbst abschaffen?

Diese Frage wurde von den Gastgebern angestoßen, Kathrin Schäfers (eSailors) dazu: „HR ist keine Raketen-Wissenschaft und kann deshalb branchenübergreifend abgeschafft werden. Ein paar wichtige HR-Sachen kann man auch anderen Mitarbeitern schulen.“

Ein gutes Beispiel hierfür ist OTTOs „Modell der Corporate Influencer“. Diese sind auf fachlicher Augenhöhe mit Bewerbern – genau das können HR-ler nicht leisten. Die Antwortrate ist somit bei einer peer-Ansprache sehr viel höher. Die „Überflüssigkeit“ der HR stoß in einer Runde voller Personaler auf hohe Zustimmung – zumindest was das Recruiting betrifft. Dörte Meyer (Basler AG) wünscht sich, dass die HR-Abteilung die Prozesse nur noch steuert und dafür folgende Dinge schult: Unternehmenskultur: Was wollen wir? und Rechtlich: Was darf man? (z.B. Umgang mit Social Media, Arbeitsvertragsrecht,…).

Im Personal Controlling wird HR sich aufgrund der technologischen Tools jedoch definitiv abschaffen, hier herrschte Einigkeit. Programme wie „People Analytics“ können diese Aufgabe anonym und abteilungsbezogen sehr genau meistern und werden sich in Zukunft noch weiter verbessern. HR sollte aber trotzdem noch als neutrale Vertrauensinstanz zur Prozesssteuerung, Schulung (Kultur) und zur Befähigung der Führungskräfte bestehen bleiben, wünschte sich auch Philipp Dierksen (Student, frühstarter).

Was ist Nachwuchskräften besonders wichtig und wie entsteht langfristige Bindung?

Die Schwartauer Werke (Vanessa Krabiell), sowie die Gebrüder Heinemann (Anna Kinzel) teilten ihre Erfolgsmerkmale: Familienunternehmen, Identifikation und Perspektive. Im Austausch mit den Studenten stellte sich heraus, dass besonders der letztere Punkt den Unterschied macht. Durch Weiterbildungen, Mentorship und Personalentwicklungsplan fühlen Einsteiger sich nicht als “ewige Praktikanten” und bleiben auch gerne lange im Unternehmen. “Finanzielle und materielle Benefits werden nie der USP eines Unternehmens sein.” - Sebastian Eicke (eSailors)

Der beste Kleber ist intrinsische Motivation. Oft gibt es hier keine Unterschiede zwischen Jung und Alt: Eigenverantwortung und Wertschätzung sind entscheidende Bedürfnisse, um diese intrinsische Motivation zu erzeugen. Abschließend lässt sich sagen, dass jedes Unternehmen sich selbst ehrlich reflektieren und sein eigenes Alleinstellungsmerkmal herausarbeiten muss. Dieses ist der entscheidende Faktor, warum junge und talentierte Menschen langfristig bleiben.

Wir freuen uns schon auf den nächsten frühstarter HR-Workshop!


„Wer in die Werbung geht sollte Lust auf einen rasanten und abwechslungsreichen Alltag haben“

Nina Pott: Personalmanagerin bei Philipp und Keuntje

 

Letzte Woche haben wir mit Nina Pott, der Personalmanagerin bei „Philipp und Keuntje“ in Hamburg gesprochen. Aufgeschlossen, motiviert und fröhlich beantwortete sie unsere Fragen und erzählte über ihr Geheimrezept für Erfolg und Zufriedenheit im Job, sowie Herausforderungen im Bereich der Werbe- und Kommunikationsbranche.

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„Ich wusste, dass ich anfangen möchte zu arbeiten.“    

Dass Nina bei PUK gelandet ist, war im Grunde Zufall. Die gebürtige Hamburgerin hat in Konstanz studiert: „Wirtschaftssprachen: Asien und Management“. Eine neue Sprache zu lernen, das war ihr großes Ziel. Dies hat sie mit Chinesisch auch getan und verbrachte ein Jahr ihres Bachelorstudiums in China- sechs Monate an einer Universität, um ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen und weitere sechs Monate als Praktikantin in der Personalabteilung bei BMW Brilliance China.

Ihre Bachelorarbeit schrieb sie dann in Konstanz. Nach dem Bachelorabschluss war ihr klar, dass sie erst einmal keinen Master machen will. „Ich wusste, dass ich anfangen möchte zu arbeiten.“ Dafür kehrte sie zurück nach Hamburg und bewarb sich daraufhin auf Junioren-Stellen in verschiedenen Bereichen.

 

„PUK passt für mich, wie die Faust aufs Auge“

Auch aufgrund ihrer kreativen und authentisch gestalteten Bewerbung wurde Nina für ein Gespräch für die Stelle „Junior Personalmanager“ bei Philipp und Keuntje, einer Hamburger Werbeagentur eingeladen. Während des Bewerbungsgesprächs wurde dann schnell klar, dass Nina und die Personalchefin auf einer Wellenlänge liegen – persönlich und fachlich. Das Aufgabenpaket, das sie erwartete, passte perfekt und Nina merkte, dass PUK als Arbeitgeber einfach wie die Faust aufs Auge passt.

 

„Ein besonderes Team-Gefühl“

Zurückblickend ist sie sehr froh, in der Werbebranche angefangen zu haben: „Ich schätze die flachen Hierarchien und die Teamarbeit.“ In vielen Werbeagenturen herrscht ein freundschaftliches Miteinander, man ist mit allen sofort per Du- eine ganz andere Atmosphäre als in manch’ großen Konzern.

Besonders PUK zeichnet sich durch enge Zusammenarbeit und kurze Wege aus, die Gründer sind auch heute noch, neben vier weiteren Geschäftsführern, die Inhaber der Agentur. Ihnen war von Anfang an wichtig, dass bei PUK eine bestimmte Kultur gelebt wird -so wurden der Mensch und bestimmte Werte (wie z.B. Ehrlichkeit, Leidenschaft und Neugier) von Anfang an in den Mittelpunkt gestellt:

„Philipp und Keuntje“ sind ein junges Team mit den verschiedensten Charakteren, die sich gegenseitig ergänzen, mit einem besonderen Teamgefühl, denn viele Mitarbeiter sind nicht nur Kollegen, sondern auch Freunde. Das gesamte Agentur-Team unterstützt sich gegenseitig, es gibt keine Ellenbogenmentalität oder Abgehobenheit.

 

„Man muss ehrlich zu sich selbst sein und für den Job brennen“

Nina hat ihren Weg gefunden und uns ihr Erfolgsrezept im Bereich der Kommunikation und Werbung verraten. „Allgemein ist es wichtig vor einem Bewerbungsgespräch mit sich selbst im Reinen und ehrlich zu sich selbst zu sein. Es ist sehr wichtig sich vorher konkret zu überlegen, was es für Jobangebote gibt und was davon wirklich passt und Spaß macht. Die grundlegende Frage ist: Wo sehe ich mich?“

Auch Nina hat während ihres Vorstellungsgespräches gemerkt, dass PUK der passende Arbeitgeber für sie ist und weiß, worauf es ankommt: „Wenn ich selbst Bewerbungsgespräche führe, achte ich darauf, dass die Bewerber für etwas brennen und Lust auf den Job haben!“  Besonders in der Werbebranche ist dies wichtig, da der Bereich so dynamisch ist, wie kein anderer. „Man muss flexibel sein, Lust auf Veränderungen und ein gutes Durchhaltevermögen haben“, denn der Alltag ist rasant und abwechslungsreich. Ständig ist man mit neuen Menschen und Mitarbeitern in Kontakt, muss Lust haben sich auszutauschen und im Team arbeiten wollen, denn die interne und externe Kommunikation ist ausschlaggebend.

Vielen Dank an Nina Pott für das spannende Gespräch!


Mit Vitamin B deinen Job finden

 

Erfolgreiches Netzwerken ist das Ein und Alles - Nutze Frühstarter als dein Vitamin B!

Wir haben mit Studenten über die Vorteile eines großen Netzwerks, Beziehungen und Praktika gesprochen und wie wichtig diese bei der Jobsuche sind.

 

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Wie hat dir “Vitamin B” bis jetzt in deinem Werdegang geholfen?

Paul: „Meine langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass man gerade im Kultursektor viel durch Vitamin B erreichen kann. Man trifft und arbeitet häufig mit denselben Menschen, wodurch schon einige gute Freundschaften und  Ideen entstanden  sind. Ich habe durch  dieses Netzwerk bereits einige Jobs vermittelt bekommen und würde ohne Vitamin B nicht da stehen, wo ich jetzt bin.”

 

Ist ein Praktikum eine gute Möglichkeit, um zu netzwerken?

Janou: „Schon frühzeitig können durch Praktika Verbindungen mit Unternehmen für die Zukunft geschaffen werden. Ich habe schon vor dem Studium ein einjähriges Praktikum bei meinem jetzigen Arbeitgeber  absolviert und konnte mich durch den erfolgreichen Abschluss meines Studiums für die Anforderungen des Unternehmens qualifizieren. Heute bin ich sehr glücklich über die damals gewonnenen Kontakte.“

 

Worin liegt das Potenzial eines großen Netzwerks?

Julian: „Für  mich ist mein Netzwerk gleichbedeutend  mit meinem erweiterten Freundeskreis. Mithilfe  dieser Menschen konnte ich bereits verschiedenste Projekte wuppen. Als wir vor kurzem unser Umweltprojekt ÖKOJE gestartet haben, konnte ich Biologen, Zimmermann, Sozialpädagogen und Marketingexperten  zusammenbringen. Ein gutes Netzwerk ist ein Potpourri an Disziplinen  -  und darin liegt die Chance zu etwas Neuem.“

 

Was ist, wenn man kein Vitamin B in Bezug auf Unternehmen hat?

Marieke: „Auf der Suche nach einem Job höre ich mich immer zuerst in meinem Freundeskreis um. Oft haben sich für mich dadurch Kontakte aufgetan, die ich auf  anderem Wege nicht erhalten  hätte. Mein Bekanntenkreis versorgte mich schon mehrfach  mit  guten Kontakten, wodurch  ich ein Praktikum erhielt. Mein Tipp:  Hör dich doch auf der Suche erst einmal um, deine Freunde halten sicher interessante Möglichkeiten für dich bereit!“

 

Du hast akuten Vitamin B Mangel? Kein Problem, die richtige Dosis wirkt Wunder! Ohne Risiko und Nebenwirkungen verschreibt dir frühstarter das richtige Rezept, um wertvolle Kontakte zu knüpfen. Auf der Suche nach einem zukünftigen Praktikum oder dem Berufseinstieg lassen wir dich nicht allein, sondern nehmen dich mit in dein Wunschunternehmen!


 "Mir haben die offenen Gespräche mit den Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen sehr geholfen."

Jonas Burgemeister: Software Developer bei Basler

 

Jonas Burgemeister arbeitet als Software Developer beim Production Engineering in der Basler AG. Seine Aufgabe ist die Betreuung von Prozessen, Produkttests während der Produktion und die Toolentwicklung für die Kameraherstellung.
Wir haben mit ihm über sein Studium, den Weg zu Basler und Rezepte zum Erfolg gesprochen.

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Wie sind Sie dazu gekommen, bei Basler zu arbeiten?

“Bereits während meines Studiums an der HAW Hamburg lernte ich die Basler AG in einer Vorlesung zum Thema „Angewandte Industrielle Bildverarbeitung“ bei Prof. Dahlkemper kennen, sowie in einigen Laborveranstaltungen, bei denen hauptsächlich mit Basler Kameras gearbeitet wurde. Bei einer Gruppenexkursion bei Basler konnte ich einen noch tieferen Einblick erhalten. Als ich nach einer Firma suchte, die mich bei meiner Masterarbeit unterstützt, habe ich mich gleich an Basler gewendet.”


Was gefällt Ihnen an Basler besonders gut?

“In meiner Masterarbeit habe ich mich mit der dynamischen Defektpixelkorrektur für elektronische Kameras befasst. Es sollen somit Defektpixel in unterschiedlicher Ausprägung im laufenden Verarbeitungsprozess detektiert und korrigiert werden. Als ich meine Masterarbeit bei Basler geschrieben habe, lernte ich die fachliche Tiefe, die komplexen Herausforderungen, den Praxisbezug und die Messbarkeit der Ergebnisse schätzen. Während der gesamten Zeit standen mir die kompetenten, offenen und freundlichen Kollegen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Danach wurde ich sofort als Softwareentwickler im Production Engineering Team übernommen.”


Was ist ein Rezept, um bei Basler erfolgreich zu werden?


“Ein Rezept für den Erfolg kann ich nicht liefern! Aber beim Einstig in den Beruf hat mir geholfen, dass ich mich vorher sehr gründlich damit auseinander gesetzt habe, in welchem Bereich ich bei Basler tätig sein möchte. Sodass ich Spaß am Lernen und den Tätigkeiten habe, die meine Arbeit umfasst. Dabei haben mir mein Betreuer und die offenen Gespräche mit den Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen sehr geholfen.”

 

Bleib auf dem Laufenden, denn am 18. Januar 2018 hast auch DU die Chance, Basler auf einer Unternehmensführung besser kennen zu lernen: https://www.fruehstarter.net/unternehmen/basler/


Orientierung auf dem Arbeitsmarkt

 

“Ich habe mich entschieden, mich nicht endgültig festzulegen.”

Wir haben mit dem Kulturwissenschaftler Nikolas Schwenke über seine Orientierung auf dem Arbeitsmarkt gesprochen und welche Herausforderungen sich für ihn ergeben haben.

 

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Niki, wenn das hier ein Bewerbungsgespräch wäre und du drei Minuten Zeit hättest deinen Werdegang zu beschreiben, was würdest du antworten?

"Uff, dann mal los. Die harten Fakten also: Studium der BWL und Kulturwissenschaften; Nebenengagement beim lunatic Musikfestival und die freiberufliche Tätigkeit im IT Consulting Bereich, aber das ist ja alles austauschbar. Vielleicht eher, dass ich gelernt habe im Team zu arbeiten, sofern ich von der Tätigkeit überzeugt bin."

 

Und jetzt mal Hand aufs Herz, was qualifiziert dich wirklich als Mitarbeiter für ein Unternehmen?

"Ich habe früh angefangen mich beruflich auszuprobieren und hatte tollerweise die Chance in verschiedene Arbeitsbereiche Einblicke zu bekommen. Diversifikation also, das scheint mein größtes Plus und gleichzeitig größtes Manko zu sein. Ich bin vielseitig gebildet und habe diverse Interessen. Ich bin kein absoluter Experte in einem bestimmten Fachbereich, dafür aber auch noch nicht festgefahren in meinen Ansichten."

 

Apropos Studium: Bist du eher der „Abschluss in sechs Semestern“-Typ oder eher der „Viele Wege führen nach Rom“- Kandidat?

"Definitiv der „viele Wege “- Typ. Ich bin der Meinung, dass Karriere bei Weitem nicht alles ist. Aus Erfahrung mit vielen Mitmenschen und Kommilitonen kann ich behaupten, dass es heutzutage vielen ähnlich geht."

 

Angenommen du würdest noch mal anfangen zu studieren, welchen Tipp würdest du dir selbst geben, bezüglich Praktika und Co?

"Hmm, eigentlich klar – und irgendwie auch wieder nicht: Sich erst einmal umschauen, einfach mit etwas anfangen, dass einem für den Moment sinnvoll erscheint. So wie frühstarter es macht finde ich das gut: konkrete Beispiele liefern, was man in der Umgebung alles machen kann."

 

Eins noch: Berufseinstieg – eine Qual oder Wahl für Dich?

"Haha, definitiv eine Qual! Aber irgendetwas ergibt sich doch immer."

 

Wenn man im Internet oder anderswo nach Jobangeboten schaut, merkt man schnell, dass es einfach zu viele Optionen gibt - da wird die Wahl doch schnell zur Qual, wenn man sich in Sachen Berufswahl entscheiden muss,oder?
Wir helfen dir schon vorher, verschiedene Perspektiven und Unternehmen kennenzulernen und unterstützen dich so bei deiner Entscheidung!