Neben persönlichen Gesprächen, unserem Onlineauftritt und unseren Unternehmensexkursionen geben wir euch Studenten jedes Semester noch ein paar nützliche und interessante Informationen mit auf den Weg. Hier finden ihr Interviews mit Mitarbeitern verschiedener Unternehmen, Erfahrungen von Mitstudenten und aktuelle Themen. 

 

„Auch als neuer Mitarbeiter kann man sich früh mit eigenen Ideen einbringen.“

Dr. Volker Bliem: Prozesstechnologe bei der Raffinerie Heide GmbH


Wir haben mit Dr. Volker Bliem gesprochen, der als Prozesstechnologe bei der Raffinerie Heide GmbH arbeitet. Er hat erzählt, wie er dazu gekommen ist bei der Raffinerie Heide zu arbeiten und was die Arbeit da besonders macht. Auch ging es um aktuelle und zukünftige Herausforderungen im Bereich der Rohöl-Industrie.

Weiterlesen

Wie sind Sie dazu gekommen, bei Raffinerie Heide zu arbeiten?

„Bereits während des Studiums habe ich gezielt nach Praktika und Abschlussarbeiten im norddeutschen Raum gesucht. Sowohl vom menschlichen, als auch vom Klima fühle ich mich hier sehr wohl. Auf die Stelle als Prozesstechnologe habe ich mich auf regulärem Weg über die Ausschreibung auf der Unternehmenswebsite beworben und das Bewerbungsverfahren, bestehend aus zwei Interviews, durchlaufen.“


Was unterscheidet Raffinerie Heide von anderen Unternehmen?

„Im Vergleich zu anderen Chemiekonzernen die ich bisher kennengelernt habe, ist die Raffinerie Heide ein typisches mittelständisches Unternehmen. Durch die angenehme Größe lernt man sich gerade beim Einstieg schnell kennen und arbeitet auch später abteilungsübergreifend eng zusammen. Durch die flachen Hierarchien und den direkten Kontakt zu den Kollegen gelangt man schnell zu Entscheidungen und kann sich auch als neuer Mitarbeiter früh mit eigenen Ideen einbringen.“


Was sind Anforderungen an zukünftige Arbeiter Arbeitnehmer im Bereich der Rohöl-Industrie?

„Die Herausforderungen eines sich wandelnden Energiesektors erfordern von uns heute ein hohes Maß an Kreativität und Innovationsgeist. Wir müssen dabei flexibel auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren und auch zukünftige Entwicklungen im Auge behalten. In der Verfahrenstechnik spielt die Optimierung von Prozessen, insbesondere unter Anwendung von moderneren Datenverarbeitungstechniken inzwischen eine elementare Rolle. Unsere Aufgabe ist es, die hohen Produktionsstandards in Deutschland zu sichern und stetig nach neuen Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen. Die Schlüsselthemen der Zukunft Industrie 4.0 und Big Data werden hier in interdisziplinären Teams gelöst, dort liegt das Aufgabenfeld junger Ingenieure.“

 

Vielen Dank für das Interview und die spannenden Einblicke!


Master, oder kein Master?

 

Die Frage, die sich jeder Student irgendwann stellt: Braucht man einen Masterabschluss? Wenn ja: vertiefend, fachfremd, berufsbegleitend? Oder doch lieber Auslandssemester, Praktikum, Einstiegsjob?

Weiterlesen

Über 50 Prozent der Studierenden an deutschen Unis planen nach ihrem Bachelor-Abschluss ein Masterstudium aufzunehmen. Neben der Idee, sich zu spezialisieren und weiterzubilden, spielt oftmals die Angst rein, dass man ohne Master keinen Job findet. Jedoch sind in vielen Fachgruppen praktische Erfahrungen und ein gutes Netzwerk mittlerweile genauso wichtig wie der akademische Grad, um den passenden Job zu finden.

Auch gilt die Idee, dass Masterabsolventen deutlich mehr verdienen als veraltet. Laut einer Studie der Personalberatung Staufenberg verdienen 80 Prozent der Bachelorabsolventen gar nicht oder nur bis zu 10 Prozent weniger als Masterabsolventen.

 

Dem Studium eine Richtung geben

Viele Studierende breit gefächerter Studiengänge, wie Wirtschafts- oder Ingenieurwissenschaften merken schnell, welche Bereiche bei ihnen Interesse wecken. In diesem Fall ist es sinnvoll, sich über Voraussetzungen für mögliche Jobs zu informieren und diese mit Masterstudiengängen zu vergleichen. Dennoch ist es sehr wichtig, sich nicht zu stark zu spezialisieren, da das Risiko entsteht, nur in einem ganz bestimmten Arbeitsbereich ausgebildet zu sein.

 

“Some people get an education without going to college; the rest get it after they get out.” (Mark Twain)

Besonders den kreativen Studiengängen wird geraten, sich praktisch weiterzubilden und dadurch ein Netzwerk aufzubauen. Ein Masterstudium scheint nur sekundär wichtig zu sein, etwa wenn man ein bestimmtes Ziel, wie die Arbeit in Ämtern verfolgt. Ebenfalls in technischen Bereichen und der Informatik sind Bachelorabschlüsse oftmals genauso attraktiv wie höhere Abschlüsse, da die Fachgruppen auf dem Arbeitsmarkt so gefragt sind, wie nur wenig andere. Folglich ist es in vielen Situationen vielleicht sogar sinnvoller, direkt in die Praxis zu gehen und dabei mehr zu lernen, als in zwei weiteren Jahren gefüllt mit Theorie, Vorlesungen und Klausuren.

 

Masterstudium - ein großes Fragezeichen

In der Überlegungsphase, ob man einen Master machen möchte oder nicht, stellen sich viele Fragen über NC, vorausgesetzte Kurse etc. Deswegenen raten wir auch schon im Bachelorstudium zu überlegen, welche Masterstudiengänge eventuell in Frage kommen würden.

Also sprecht mit Kommilitonen, besucht Master-Messen oder vereinbart sogar ein Gespräch bei der Arbeitsagentur. Und wenn ihr euch immer noch nicht entscheiden könnt, dann macht doch erstmal ein Praktikum. Schließlich legen laut Staufenberg über 80 Prozent der Unternehmen mehr Wert auf Erfahrung durch Praktika, als auf einen sehr guten Abschluss in Regelstudienzeit. 


frühstarter HR-Workshop am 6. November 2017

 
Wer nutzt eigentlich Xing? Was motiviert junge Nachwuchskräfte? Und wird HR sich in Zukunft selbst abschaffen? Auch dieses Jahr lud frühstarter im Zuge eines Partnerschafts-Programms Unternehmen ein, um diese und weitere Fragen über den Dächern Hamburgs zu diskutieren.

Weiterlesen

Nach einem herzlichen Empfang beim Gastgeber e-Sailors im 20. Stock des Emporio-Gebäudes entstand ein reger und aufschlussreicher Austausch zwischen Studenten und verschiedenen HR-Vertretern von der Lebensmittel- bis zur Finanzbranche. Die Teilnehmer widmeten sich in großer Runde und später in Kleingruppen drei verschiedenen Themenblöcken, welche im Voraus nach Anregungen der Unternehmensvertreter zusammengestellt wurden.

 

Online-Portale für die Berufswahl

Den Anfang machte, angestoßen von Andreas Pippig (NORD/LB) und Vanessa Krabiell (Schwartauer Werke), das Thema Online-Portale - wie soll man mit kununu, Xing, Indeed und anderen umgehen?

Auf die Frage, ob und wie Studenten und Absolventen Plattformen wie Xing eigentlich nutzen, um ihre berufliche Zukunft zu finden, konnte frühstarter-Gründer Jasper Teßmann gleich zu Beginn deutlich machen. Viele Studenten – gerade in den früheren Semestern – fehlen Erfahrungen mit Unternehmen, die sie jedoch brauchen, um sich zu orientieren. Daher ist das Interesse an Job-Portalen eher gering. Genau hier sieht er auch das Potential von frühstarter, da das Start-Up Studenten früh, direkt und persönlich erreicht, um ihnen genau diese Erfahrungen zu bringen. Fast alle waren sich einig, dass Xing im Recruiting nicht für Junioren, sondern erst später relevant ist, da die wenigsten relevante Referenzen aufweisen können. Nina Pott von der Werbeagentur Philipp und Keuntje meint hingegen: “Gerade in der Kreativbranche wird die Plattform viel im Recruiting genutzt.“

Heftiger diskutiert wurde über den Umgang mit kununu. Die Website treibt vielen Personalern den Schweiß auf die Stirn, denn hier werden Arbeitgeber anonym bewertet. Erfahrungsgemäß vor allem von unzufriedenen Usern, die „Dampf ablassen“ wollen. Ein konstruktiver Austausch scheint unmöglich. „Man kann sich gegen kununu nicht wehren“ – Ziemlich ärgerlich, insbesondere, da laut Tobias Busch (Raffinerie Heide) circa jeder zweite Bewerber das kununu-Profil der Firma kennt. Doch anstatt sich darüber zu ärgern, sieht er die Unternehmen zum Handeln gezwungen und schlägt vor: „Man muss das Ganze aktiv angehen, um das enorme Potential und die Reichweite von kununu zu nutzen!“ Wer all seine Mitarbeiter motiviert und auffordert Bewertungen abzugeben, kann negative Bewertungen ins Verhältnis setzen und das eigene Bild auf der Plattform dadurch aktiv steuern.

 

Potenzielle Mitarbeiter besser erreichen

Dann war der Ball bei den Studenten: Wo suchen eigentlich junge Absolventen nach Arbeitgebern? Online sind das vor allem Job-Portale wie Stepstone und die Stellenwerke der Universitäten. Aber die schwarzen Bretter des Internets sind nicht der effektivste Weg. Denn auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt gilt inzwischen – je persönlicher, desto erfolgreicher.

Dass das oft schwierig ist, findet nicht nur Janine Boldt (webnetz): „Zeit ist ein sehr großer Faktor.“ Jasper Teßmann (frühstarter) schlägt hier Interaktion vor. Beispielsweise mit kleinen Online-Challenges, durch die Interessen- und Zielgruppen gezielt angesprochen werden und welche die Affinität der Teilnehmer viel besser widerspiegeln als Lebensläufe oder Abschlüsse. Erfolgsversprechend ist außerdem vor allem der persönliche Kontakt. Beispielsweise der Austausch mit Mitarbeitern auf Messen oder Empfehlungsmarketing von Student zu Student (offline und in Facebook-Gruppen). Authentizität ist hier das überzeugende Stichwort.

Nach einer gesprächsreichen Pause ging es in Runde zwei – diesmal in Kleingruppen.

 

 

Soll HR sich im Recruiting selbst abschaffen?

Diese Frage wurde von den Gastgebern angestoßen, Kathrin Schäfers (eSailors) dazu: „HR ist keine Raketen-Wissenschaft und kann deshalb branchenübergreifend abgeschafft werden. Ein paar wichtige HR-Sachen kann man auch anderen Mitarbeitern schulen.“

Ein gutes Beispiel hierfür ist OTTOs „Modell der Corporate Influencer“. Diese sind auf fachlicher Augenhöhe mit Bewerbern – genau das können HR-ler nicht leisten. Die Antwortrate ist somit bei einer peer-Ansprache sehr viel höher. Die „Überflüssigkeit“ der HR stoß in einer Runde voller Personaler auf hohe Zustimmung – zumindest was das Recruiting betrifft. Dörte Meyer (Basler AG) wünscht sich, dass die HR-Abteilung die Prozesse nur noch steuert und dafür folgende Dinge schult: Unternehmenskultur: Was wollen wir? und Rechtlich: Was darf man? (z.B. Umgang mit Social Media, Arbeitsvertragsrecht,…).

Im Personal Controlling wird HR sich aufgrund der technologischen Tools jedoch definitiv abschaffen, hier herrschte Einigkeit. Programme wie „People Analytics“ können diese Aufgabe anonym und abteilungsbezogen sehr genau meistern und werden sich in Zukunft noch weiter verbessern. HR sollte aber trotzdem noch als neutrale Vertrauensinstanz zur Prozesssteuerung, Schulung (Kultur) und zur Befähigung der Führungskräfte bestehen bleiben, wünschte sich auch Philipp Dierksen (Student, frühstarter).

 

Was ist Nachwuchskräften besonders wichtig und wie entsteht langfristige Bindung?

Die Schwartauer Werke (Vanessa Krabiell), sowie die Gebrüder Heinemann (Anna Kinzel) teilten ihre Erfolgsmerkmale: Familienunternehmen, Identifikation und Perspektive. Im Austausch mit den Studenten stellte sich heraus, dass besonders der letztere Punkt den Unterschied macht. Durch Weiterbildungen, Mentorship und Personalentwicklungsplan fühlen Einsteiger sich nicht als “ewige Praktikanten” und bleiben auch gerne lange im Unternehmen. “Finanzielle und materielle Benefits werden nie der USP eines Unternehmens sein.” - Sebastian Eicke (eSailors)

Der beste Kleber ist intrinsische Motivation. Oft gibt es hier keine Unterschiede zwischen Jung und Alt: Eigenverantwortung und Wertschätzung sind entscheidende Bedürfnisse, um diese intrinsische Motivation zu erzeugen. Abschließend lässt sich sagen, dass jedes Unternehmen sich selbst ehrlich reflektieren und sein eigenes Alleinstellungsmerkmal herausarbeiten muss. Dieses ist der entscheidende Faktor, warum junge und talentierte Menschen langfristig bleiben.

Wir freuen uns schon auf den nächsten frühstarter HR-Workshop!


„Wer in die Werbung geht sollte Lust auf einen rasanten und abwechslungsreichen Alltag haben“

Nina Pott: Personalmanagerin bei Philipp und Keuntje

 

Letzte Woche haben wir mit Nina Pott, der Personalmanagerin bei „Philipp und Keuntje“ in Hamburg gesprochen. Aufgeschlossen, motiviert und fröhlich beantwortete sie unsere Fragen und erzählte über ihr Geheimrezept für Erfolg und Zufriedenheit im Job, sowie Herausforderungen im Bereich der Werbe- und Kommunikationsbranche.

Weiterlesen

„Ich wusste, dass ich anfangen möchte zu arbeiten.“    

Dass Nina bei PUK gelandet ist, war im Grunde Zufall. Die gebürtige Hamburgerin hat in Konstanz studiert: „Wirtschaftssprachen: Asien und Management“. Eine neue Sprache zu lernen, das war ihr großes Ziel. Dies hat sie mit Chinesisch auch getan und verbrachte ein Jahr ihres Bachelorstudiums in China- sechs Monate an einer Universität, um ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen und weitere sechs Monate als Praktikantin in der Personalabteilung bei BMW Brilliance China.

Ihre Bachelorarbeit schrieb sie dann in Konstanz. Nach dem Bachelorabschluss war ihr klar, dass sie erst einmal keinen Master machen will. „Ich wusste, dass ich anfangen möchte zu arbeiten.“ Dafür kehrte sie zurück nach Hamburg und bewarb sich daraufhin auf Junioren-Stellen in verschiedenen Bereichen.

 

„PUK passt für mich, wie die Faust aufs Auge“

Auch aufgrund ihrer kreativen und authentisch gestalteten Bewerbung wurde Nina für ein Gespräch für die Stelle „Junior Personalmanager“ bei Philipp und Keuntje, einer Hamburger Werbeagentur eingeladen. Während des Bewerbungsgesprächs wurde dann schnell klar, dass Nina und die Personalchefin auf einer Wellenlänge liegen – persönlich und fachlich. Das Aufgabenpaket, das sie erwartete, passte perfekt und Nina merkte, dass PUK als Arbeitgeber einfach wie die Faust aufs Auge passt.

 

„Ein besonderes Team-Gefühl“

Zurückblickend ist sie sehr froh, in der Werbebranche angefangen zu haben: „Ich schätze die flachen Hierarchien und die Teamarbeit.“ In vielen Werbeagenturen herrscht ein freundschaftliches Miteinander, man ist mit allen sofort per Du- eine ganz andere Atmosphäre als in manch’ großen Konzern.

Besonders PUK zeichnet sich durch enge Zusammenarbeit und kurze Wege aus, die Gründer sind auch heute noch, neben vier weiteren Geschäftsführern, die Inhaber der Agentur. Ihnen war von Anfang an wichtig, dass bei PUK eine bestimmte Kultur gelebt wird -so wurden der Mensch und bestimmte Werte (wie z.B. Ehrlichkeit, Leidenschaft und Neugier) von Anfang an in den Mittelpunkt gestellt:

„Philipp und Keuntje“ sind ein junges Team mit den verschiedensten Charakteren, die sich gegenseitig ergänzen, mit einem besonderen Teamgefühl, denn viele Mitarbeiter sind nicht nur Kollegen, sondern auch Freunde. Das gesamte Agentur-Team unterstützt sich gegenseitig, es gibt keine Ellenbogenmentalität oder Abgehobenheit.

 

„Man muss ehrlich zu sich selbst sein und für den Job brennen“

Nina hat ihren Weg gefunden und uns ihr Erfolgsrezept im Bereich der Kommunikation und Werbung verraten. „Allgemein ist es wichtig vor einem Bewerbungsgespräch mit sich selbst im Reinen und ehrlich zu sich selbst zu sein. Es ist sehr wichtig sich vorher konkret zu überlegen, was es für Jobangebote gibt und was davon wirklich passt und Spaß macht. Die grundlegende Frage ist: Wo sehe ich mich?“

Auch Nina hat während ihres Vorstellungsgespräches gemerkt, dass PUK der passende Arbeitgeber für sie ist und weiß, worauf es ankommt: „Wenn ich selbst Bewerbungsgespräche führe, achte ich darauf, dass die Bewerber für etwas brennen und Lust auf den Job haben!“  Besonders in der Werbebranche ist dies wichtig, da der Bereich so dynamisch ist, wie kein anderer. „Man muss flexibel sein, Lust auf Veränderungen und ein gutes Durchhaltevermögen haben“, denn der Alltag ist rasant und abwechslungsreich. Ständig ist man mit neuen Menschen und Mitarbeitern in Kontakt, muss Lust haben sich auszutauschen und im Team arbeiten wollen, denn die interne und externe Kommunikation ist ausschlaggebend.

Vielen Dank an Nina Pott für das spannende Gespräch!


“Wir sind leidenschaftliche Perfektionisten die im Design zuhause sind.”

Benjamin Redeleit von Redeleit und Junker

 

Benjamin Redeleit ist seit 7 Jahren Geschäftsführer von “Redeleit und Junker”. Die Agentur für Kommunikationsdesign und Markenentwicklung wurde 2009 von ihm und Nils Junker gegründet und hat sich bis heute so weiterentwickelt, dass sie zu einer der führenden Agenturen in Lüneburg gehört.

Wir haben mit ihm über seinen Werdegang, die Gründung von Redeleit und Junker und Herausforderungen im Bereich der Medien- und Kommunikationswissenschaften gesprochen.

Weiterlesen

Wie sind Sie dazu gekommen eine eigene Agentur für Kommunikationsdesign und Markenentwicklung zu gründen?

“Wir haben Redeleit und Junker 2009 gegründet. Nils arbeitete bis dahin in einer Hamburger Agentur, die sich auf eCommerce-Lösungen im Fashion-Bereich spezialisiert haben. Ich selbst komme aus dem Bereich Fotojournalismus. Beide wollten wir ein eigenes Unternehmen gründen und hatten und haben Freude daran mit anderen Menschen kreativ und innovativ an immer neuen Projekten zu arbeiten. Neugierde, Vielseitigkeit und Perfektion sind dabei immer wieder Kern und treibende Kraft in der Art wie wir arbeiten.

Aus der ersten Idee Fotografie und Grafikdesign zu kombinieren und damit ganzheitlich für unsere Kunden arbeiten zu können, ist heute ein interdisziplinäres Team entstanden, das für ganz unterschiedliche Branchen Konzepte entwickelt.

Unser Branchen-Schwerpunkt liegt mittlerweile in der Hotellerie und im Bereich  Nachhaltige-Unternehmungen, sowie Bio-Lebensmittelhersteller.”

 

Was unterscheidet Redeleit und Junker von anderen Agenturen?

“Wir sind leidenschaftliche Perfektionisten die im Design zuhause sind. Wir lieben die feinen Details, sind anspruchsvoll und selbstkritisch.Zudem können wir mit viel Erfahrung punkten, wenn es um die erfolgreiche und ganzheitliche Positionierung von Unternehmen im jeweiligen Markt geht, sowohl online als auch offline.

Wir sind die erste nachhaltige Agentur in Lüneburg und eine von bisher wenigen in ganz Deutschland. Zu unserem Selbstverständnis gehört es sinnvolle Dinge mit und durch unsere Arbeit zu bewirken. Umwelt- und ressourcenschonend zu handeln und dabei auf Ideen und Lösungen zu setzen, die ein nachhaltiges Wachstum fördern. Dieser Prozess ist nicht abgeschlossen, sondern begleitet uns stetig weiter.

Wir sind offen für neue Ideen, Technologien und Denkansätze. Ein „das haben wir schon immer so gemacht“ gibt es bei uns nicht. Wir verfolgen bewährte Strategien, sind aber keinesfalls dogmatisch dabei. Letztlich sind wir Spezialisten für anspruchsvolles Design und Markenkonzepte die Spaß daran haben Neues auszuprobieren.”

 

Medien- und Kommunikationswissenschaften gelten als “neumodisches” Gebiet und Studiengang. Welche Tipps haben Sie, um in diesem Bereich zu arbeiten?

“Begeisterung für digitale Technologien ist sicher hilfreich. Aktuell ist schnell erkennbar, dass die Innovationen in diesem Bereich oft technologiegetrieben sind. Um Trends frühzeitig erkennen zu können muss man wissen, welche Entwicklungen sich abzeichnen. Dafür braucht man Neugierde, muss selbst ausprobieren und wissen welche Möglichkeiten es gibt oder zukünftig geben könnte.

Im Kern geht es um uns Menschen um unser (Kommunikations-)Verhalten aber auch darum welche unterschiedlichen Bedürfnisse wir haben. Die Muster zu erkennen und daraus ableiten zu können, was damit an Erfordernissen verbunden ist um diesen gerecht werden zu können, erfordert z.B. zusätzlich Wissen aus der Psychologie.

Das Thema ist so vielfältig und vielschichtig, dass eine pauschale Aussage sehr schwer zu treffen ist. Ich denke einen breitgefächerten Wissens- und Erfahrungsschatz in diesem Gebiet durch Studium, Praktika, Werkstudententätigkeiten oder auch verschiedene Etappen bei unterschiedlichen Arbeitgebern aufzubauen ist eine gute Basis um sich später fachlich zu spezialisieren. Nischen zu besetzen und nicht als kompletter Generalist in dem Gebiet aufzutreten ist ebenfalls ein Schlüssel um erfolgreich zu sein, sowohl als Person als auch als Unternehmen.”

 

Vielen Dank an Benjamin Redeleit für das interessante Interview! Erfahre mehr über "Redeleit und Junker" bei unserer Exkursion am 22. November 2017.


“Das, was uns auszeichnet, kann ich nicht in einer einfachen Stellenausschreibung rüberbringen.”

Bernard Brandewiede  von Amedon GmbH

 
Letztes Semester waren unsere frühstarter bei der Amedon GmbH zu Gast und haben aus erster Hand erfahren, was es heißt, Online-Kommunikationssoftware für medizinische Bereiche zu entwickeln. Wir haben mit Bernard Brandewiede, dem Geschäftsführer für Marketing, Vertrieb und Qualitätsmanagement gesprochen und erfahren, welche Vorteile eine frühstarter-Exkursion für die Unternehmen bringt.

Weiterlesen

Wie sind Studenten vor der Teilnahme bei frühstarter auf euch aufmerksam geworden?

“Das Interesse an unserem Unternehmen war sehr gering. Studenten hatten uns nicht auf dem Schirm, denn wir sind kein hippes Unternehmen, dass Webseiten oder Apps baut. Studenten kamen bis jetzt nur sehr unregelmäßig und ungeplant und waren eher ein Zufallsprodukt. Wir waren auch an der Uni und haben mit Professoren zusammengearbeitet, aber das kam nicht so gut an und die Bewerbungen blieben aus.”

 

Was waren deine Erwartungen als du dich für die Teilnahme bei frühstarter entschieden hast?

“Die Erwartungen waren eindeutig: Für die Studenten sichtbarer zu sein. Ich habe nach einer Möglichkeit gesucht, den Studenten zu zeigen, was für ein interessantes Unternehmen wir sind. Es ist schwer den Studenten zu vermitteln, was wir hier tun, denn was wir hier machen, das kennt man in Norddeutschland so eigentlich nicht. Klar ist, wir wollen weiter wachsen, daher sind wir zukünftig auf Entwickler angewiesen. Deshalb nehmen wir sehr gerne Werkstudenten auf und schauen, ob sie etwas drauf haben und ob man persönlich gut zusammen passt.”

 

Warst du zufrieden mit der Organisation und dem Ablauf der Exkursion?

“Damit waren wir sehr zufrieden. Für mich ist es wichtig, möglichst wenig Arbeit mit der Vorbereitung der Exkursion zu haben, sonst schaffe ich es zeitlich einfach nicht. Das gute an frühstarter ist, wir stimmen einen Termin ab und frühstarter kümmert sich um alles Weitere. Ich muss mich nur um die Präsentation hier bei uns im Unternehmen kümmern, sehr angenehm! Die Exkursion lief ebenfalls sehr gut. Wir hatten um die 20 Studenten aus dem Bereich Informatik zu Besuch. Zuerst haben wir unser Unternehmen vorgestellt und im Anschluss gab es eine interessante Diskussion mit den Studenten. Bei manchen Studenten hat man direkt gemerkt, wie interessant und aufregend sie unsere Produkte fanden, diese haben sich im Anschluss auch gleich beworben.“

 

Wie lief der Bewerbungsprozess mit den Studenten nach der Exkursion ab?

“Einige haben uns direkt nach der Exkursion angesprochen, Interesse gezeigt und Kontaktdaten ausgetauscht. Bis die Bewerbung da war hat es nochmal 2-3 Wochen gedauert. Wir haben die Studenten zeitnah eingeladen und mit einem Testprojekt geguckt, was sie drauf haben. Danach wurden sie direkt eingestellt. Einer der Studenten schreibt nun seine Bachelorarbeit bei uns im Unternehmen und wird danach wahrscheinlich Vollzeit einsteigen.“

 

Ihr seid jetzt seit zwei Semestern im frühstarter Netzwerk. Hat sich die Teilnahme für euch bereits gelohnt und sind deine Erwartungen bestätigt worden?

“Die Teilnahme hat sich definitiv gelohnt, eben weil wir zurzeit so viele Studenten haben. Wir mussten euch ja sogar bremsen und die darauffolgende Exkursion verschieben, weil wir für dieses Jahr voll besetzt sind. Wir sollten auf jeden Fall eine Exkursion für Anfang des Jahres planen, denn das, was wir machen und das, was uns auszeichnet, kann ich nicht in einer einfachen Stellenausschreibung rüberbringen. Es macht mehr Sinn, dass die Studenten uns persönlich kennenlernen.”

 

Für euch hat das Konzept gut funktioniert. Glaubst du das Format passt auch für andere Unternehmen in Lübeck?

“Ich bin sicher, dass es passt. Viele Unternehmen arbeiten allerdings mit Planstellen und können nicht so spontan Studenten einstellen. Bei uns ist das anders: Wenn wir jemanden finden, der einen guten Eindruck macht, dann nehmen wir ihn und bekommen ihn auch irgendwie bezahlt. Wenn Leute gut sind, finden wir auch Wege. Punkt.”

 

Welche Wünsche hast du für die zukünftige Zusammenarbeit mit frühstarter? Fehlen dir bestimmte Funktionen oder Leistungen?

“Es müssen Studenten dabei sein, die Fragen stellen können und eine Diskussion in Gang bringen. Die Diskussion sollte bewusst gesteuert werden und die Vorteile des Unternehmens sollten klar werden: kurze Kommunikationswege und spannende eigenständige Projekte.”


Mit Vitamin B deinen Job finden

 

Erfolgreiches Netzwerken ist das Ein und Alles - Nutze Frühstarter als dein Vitamin B!

Wir haben mit Studenten über die Vorteile eines großen Netzwerks, Beziehungen und Praktika gesprochen und wie wichtig diese bei der Jobsuche sind.

 

Weiterlesen

Wie hat dir “Vitamin B” bis jetzt in deinem Werdegang geholfen?

Paul: „Meine langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass man gerade im Kultursektor viel durch Vitamin B erreichen kann. Man trifft und arbeitet häufig mit denselben Menschen, wodurch schon einige gute Freundschaften und  Ideen entstanden  sind. Ich habe durch  dieses Netzwerk bereits einige Jobs vermittelt bekommen und würde ohne Vitamin B nicht da stehen, wo ich jetzt bin.”

 

Ist ein Praktikum eine gute Möglichkeit, um zu netzwerken?

Janou: „Schon frühzeitig können durch Praktika Verbindungen mit Unternehmen für die Zukunft geschaffen werden. Ich habe schon vor dem Studium ein einjähriges Praktikum bei meinem jetzigen Arbeitgeber  absolviert und konnte mich durch den erfolgreichen Abschluss meines Studiums für die Anforderungen des Unternehmens qualifizieren. Heute bin ich sehr glücklich über die damals gewonnenen Kontakte.“

 

Worin liegt das Potenzial eines großen Netzwerks?

Julian: „Für  mich ist mein Netzwerk gleichbedeutend  mit meinem erweiterten Freundeskreis. Mithilfe  dieser Menschen konnte ich bereits verschiedenste Projekte wuppen. Als wir vor kurzem unser Umweltprojekt ÖKOJE gestartet haben, konnte ich Biologen, Zimmermann, Sozialpädagogen und Marketingexperten  zusammenbringen. Ein gutes Netzwerk ist ein Potpourri an Disziplinen  -  und darin liegt die Chance zu etwas Neuem.“

 

Was ist, wenn man kein Vitamin B in Bezug auf Unternehmen hat?

Marieke: „Auf der Suche nach einem Job höre ich mich immer zuerst in meinem Freundeskreis um. Oft haben sich für mich dadurch Kontakte aufgetan, die ich auf  anderem Wege nicht erhalten  hätte. Mein Bekanntenkreis versorgte mich schon mehrfach  mit  guten Kontakten, wodurch  ich ein Praktikum erhielt. Mein Tipp:  Hör dich doch auf der Suche erst einmal um, deine Freunde halten sicher interessante Möglichkeiten für dich bereit!“

 

Du hast akuten Vitamin B Mangel? Kein Problem, die richtige Dosis wirkt Wunder! Ohne Risiko und Nebenwirkungen verschreibt dir frühstarter das richtige Rezept, um wertvolle Kontakte zu knüpfen. Auf der Suche nach einem zukünftigen Praktikum oder dem Berufseinstieg lassen wir dich nicht allein, sondern nehmen dich mit in dein Wunschunternehmen!


 "Mir haben die offenen Gespräche mit den Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen sehr geholfen."

Jonas Burgemeister: Software Developer bei Basler

 

Jonas Burgemeister arbeitet als Software Developer beim Production Engineering in der Basler AG. Seine Aufgabe ist die Betreuung von Prozessen, Produkttests während der Produktion und die Toolentwicklung für die Kameraherstellung.
Wir haben mit ihm über sein Studium, den Weg zu Basler und Rezepte zum Erfolg gesprochen.

Weiterlesen



Wie sind Sie dazu gekommen, bei Basler zu arbeiten?

“Bereits während meines Studiums an der HAW Hamburg lernte ich die Basler AG in einer Vorlesung zum Thema „Angewandte Industrielle Bildverarbeitung“ bei Prof. Dahlkemper kennen, sowie in einigen Laborveranstaltungen, bei denen hauptsächlich mit Basler Kameras gearbeitet wurde. Bei einer Gruppenexkursion bei Basler konnte ich einen noch tieferen Einblick erhalten. Als ich nach einer Firma suchte, die mich bei meiner Masterarbeit unterstützt, habe ich mich gleich an Basler gewendet.”


Was gefällt Ihnen an Basler besonders gut?

“In meiner Masterarbeit habe ich mich mit der dynamischen Defektpixelkorrektur für elektronische Kameras befasst. Es sollen somit Defektpixel in unterschiedlicher Ausprägung im laufenden Verarbeitungsprozess detektiert und korrigiert werden. Als ich meine Masterarbeit bei Basler geschrieben habe, lernte ich die fachliche Tiefe, die komplexen Herausforderungen, den Praxisbezug und die Messbarkeit der Ergebnisse schätzen. Während der gesamten Zeit standen mir die kompetenten, offenen und freundlichen Kollegen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Danach wurde ich sofort als Softwareentwickler im Production Engineering Team übernommen.”


Was ist ein Rezept, um bei Basler erfolgreich zu werden?


“Ein Rezept für den Erfolg kann ich nicht liefern! Aber beim Einstig in den Beruf hat mir geholfen, dass ich mich vorher sehr gründlich damit auseinander gesetzt habe, in welchem Bereich ich bei Basler tätig sein möchte. Sodass ich Spaß am Lernen und den Tätigkeiten habe, die meine Arbeit umfasst. Dabei haben mir mein Betreuer und die offenen Gespräche mit den Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen sehr geholfen.”

 

Bleib auf dem Laufenden, denn am 18. Januar 2018 hast auch DU die Chance, Basler auf einer Unternehmensführung besser kennen zu lernen: http://www.fruehstarter.net/unternehmen/basler/


Orientierung auf dem Arbeitsmarkt

 

“Ich habe mich entschieden, mich nicht endgültig festzulegen.”

Wir haben mit dem Kulturwissenschaftler Nikolas Schwenke über seine Orientierung auf dem Arbeitsmarkt gesprochen und welche Herausforderungen sich für ihn ergeben haben.

 

Weiterlesen

Niki, wenn das hier ein Bewerbungsgespräch wäre und du drei Minuten Zeit hättest deinen Werdegang zu beschreiben, was würdest du antworten?

"Uff, dann mal los. Die harten Fakten also: Studium der BWL und Kulturwissenschaften; Nebenengagement beim lunatic Musikfestival und die freiberufliche Tätigkeit im IT Consulting Bereich, aber das ist ja alles austauschbar. Vielleicht eher, dass ich gelernt habe im Team zu arbeiten, sofern ich von der Tätigkeit überzeugt bin."

 

Und jetzt mal Hand aufs Herz, was qualifiziert dich wirklich als Mitarbeiter für ein Unternehmen?

"Ich habe früh angefangen mich beruflich auszuprobieren und hatte tollerweise die Chance in verschiedene Arbeitsbereiche Einblicke zu bekommen. Diversifikation also, das scheint mein größtes Plus und gleichzeitig größtes Manko zu sein. Ich bin vielseitig gebildet und habe diverse Interessen. Ich bin kein absoluter Experte in einem bestimmten Fachbereich, dafür aber auch noch nicht festgefahren in meinen Ansichten."

 

Apropos Studium: Bist du eher der „Abschluss in sechs Semestern“-Typ oder eher der „Viele Wege führen nach Rom“- Kandidat?

"Definitiv der „viele Wege “- Typ. Ich bin der Meinung, dass Karriere bei Weitem nicht alles ist. Aus Erfahrung mit vielen Mitmenschen und Kommilitonen kann ich behaupten, dass es heutzutage vielen ähnlich geht."

 

Angenommen du würdest noch mal anfangen zu studieren, welchen Tipp würdest du dir selbst geben, bezüglich Praktika und Co?

"Hmm, eigentlich klar – und irgendwie auch wieder nicht: Sich erst einmal umschauen, einfach mit etwas anfangen, dass einem für den Moment sinnvoll erscheint. So wie frühstarter es macht finde ich das gut: konkrete Beispiele liefern, was man in der Umgebung alles machen kann."

 

Eins noch: Berufseinstieg – eine Qual oder Wahl für Dich?

"Haha, definitiv eine Qual! Aber irgendetwas ergibt sich doch immer."

 

Wenn man im Internet oder anderswo nach Jobangeboten schaut, merkt man schnell, dass es einfach zu viele Optionen gibt - da wird die Wahl doch schnell zur Qual, wenn man sich in Sachen Berufswahl entscheiden muss,oder?
Wir helfen dir schon vorher, verschiedene Perspektiven und Unternehmen kennenzulernen und unterstützen dich so bei deiner Entscheidung!

 


Den richtigen Weg ins Berufsleben wählen

 

Der Test in der letzten Neon ergab: Ich muss unbedingt in die Kreativbranche. Meine Mutter meint, was handfestes muss her, was mit Struktur und so. Meine Freunde sagen, Meeresbiologin. Ich selbst sage: keine Ahnung, echt nicht.

Die Wahl des Studiums oder Ausbildung ist das eine, aber die Jobwahl eine ganz andere Herausforderung. Wir haben mit Studenten den Weg ins Berufsleben, Praxiserfahrung und neue Herausforderungen gesprochen.

 

Weiterlesen

Was hat dir bei deiner Berufswahl geholfen?

Philipp: „An den meisten Unis gibt es wirklich verdammt viele Angebote, wenn es um die Karriereplanung geht. Was mir geholfen hat? Mit dem Kopf zuerst ins kalte Wasser. Ich hab jede Chance genutzt um Praxiserfahrung zu sammeln und dabei alles mitgenommen. Das nicht immer alles so klappt, wie man sich das vorstellt, gehört dazu!“

 

Kennst du eine Art Geheimrezept, um gleich den richtigen Beruf zu finden?

Janina: „Mein Geheimrezept ist: Einfach drüber reden. Umso mehr man sich austauscht, ob mit Freunden, Kommilitonen oder beim interessanten Gespräch an der Bushaltestelle. Inspirieren lassen und den eigenen Weg finden. Man glaubt gar nicht, was sich für Möglichkeiten auftun, wenn man mit offenen Augen und Ohren durch die Welt läuft! Und außerdem ergeben sich so auch ungeahnte Jobchancen.“

 

Wie kann man schon vor dem Berufseinstieg gute  Praxiserfahrung erwerben?

Kerim: „Viel zu oft schaut man bei der Suche nach Praxiserfahrung nur auf die großen Unternehmen und bekannten Namen. Mein Tipp: Kleine und mittelständische Unternehmen bieten oft viel größeren Einblick in ihre Strukturen und lassen auch Praktikanten einiges an Verantwortung übernehmen - die hat man leider nur oft gar nicht auf dem Schirm.”

 

Wie willst du deinen passenden Job finden?

Sarah: „Ich gehe das Ganz eher ruhig an. Bevor ich mich irgendwo bewerbe, recherchiere ich viel im Internet, welche Praktika für mich in Frage kommen und welche Unternehmen zu mir passen. Jedoch versuche ich das Studium zu nutzen, um möglichst viel auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln. Auch in Bereichen, die augenscheinlich erstmal nicht zu meinen Interessen passen.“

 

Wir von Frühstarter haben uns dem Thema Berufsberatung angenommen und es von Kopf bis Fuß umgekrempelt. Über den Tellerrand, hinter den Horizont und ab und zu mit dem Kopf durch die Wand – mit dem Ziel dir die Highlights der Arbeitswelt aufzuzeigen und bei unseren Company Touren gleich Kontakt zu den richtigen Ansprechpartnern herzustellen.